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Monthly Archives:Juni 2015

All-Inkl.com: Domain-Wiederverkäufer („reseller“) zahlen fast 300 % Aufschlag

Ich hatte mir gerade mal angesehen, was verschiedene Anbieter in DE so für den Wiederverkauf von CH-Domänen nehmen.

CH-Domains bei All-Inkl.com kosten stattliche 16.50 Euro für Wiederverkäufer („reseller“).

Das ist ein Aufschlag, der stattlich ist und – je nach Stand des Schweizerfrankens – um satte 300 % oder etwas weniger vom Einkaufspreis für Registrare abweicht.

Fazit: KEIN gutes Angebot…

Gesalzene Domain-Resellerpreise (Bildschirmfoto: All-inkl.com)

Gesalzene Domain-Resellerpreise (Bildschirmfoto: All-inkl.com)

Die sinnloseste AdSense-Werbung der Welt

Man gibt bei der Suchmaschine Google oder einfach in der Befehlszeile vom „browser“ die Firma Interdiscount ein, weil man die Seite Internetdiscount.ch aufrufen will.

Und was kommt als Erstes?

Ganz oben eine – von mutmaßlich der Internet- und Werbeagentur der Firma Interdiscount – gebuchte, kostenpflichtige AdSense-Reklame.

Und erst darunter die Webseite von Interdiscount.

Bildschirmfoto: AdSense-Werbung von Interdiscount. Die AdSense-Agentur meint es wohl kaum gut mit ihren Kunden, oder was soll der Sinn sein, für Besucher zu zahlen, die eh kommen?

Bildschirmfoto: AdSense-Werbung von Interdiscount. Die AdSense-Agentur meint es wohl kaum gut mit ihren Kunden, oder was soll der Sinn sein, für Besucher zu zahlen, die eh kommen?

Wer auf die Werbung oben klickt, was natürlich der weitaus überwiegende Großteil der Besucher machen dürfte, landet auf der Webseite von Interdiscount.

Und produziert AdSense-Kosten.

Einziger Unterschied: Für jeden Besucher zahlt Interdiscount (mutmaßlich via Agentur? – denn selbst tut man sich so einen Unsinn ja kaum an) der Firma Google bzw. der Google-Tochter AdSense Geld.

Einnahmen von AdSense für Google und Vergütungen für die Agentur. Und Kosten für den Kunden / Auftraggeber.

Sinnloser kann man Werbegelder gar nicht vergeuden.

Als sie dafür auszugeben, für Besucher zu zahlen, die eh kommen.

Das ist ungefähr so, wie wenn eine Ladenkette einer Werbeagentur für jeden, der in den Eingang sowieso reingeht teures Geld bezahlt.

Fragwürdige AdSense-Agentur

Sicher kann die AdSense-Agentur von Interdiscount nun ganz ganz tolle Statistiken aufweisen, wieviele Besucher durch AdSense doch gekommen sind zu Interdiscount.ch.

Was sie dabei kaum erwähnen dürfte, ist, daß die weitaus überwiegende Anzahl dieser Besucher ohnedies gekommen wäre.

Und zwar, ohne einen Rappen dafür zu berappen.

Sinn würde es nur machen, wenn Interdiscount negative Ergebnisse weiter nach unten drücken will. Mit der Methode, Werbung über den „natürlichen“ Suchergebnissen zu platzieren.

Auch, wenn die Buchung vom Eigennamen nicht viel kostet im AdSense-Programm, so hat das ganze ein Geschmäckle.

Webseitenladezeit und Google: Warum kleine CMS wie CMSimple-XH die Gewinner sind

Zitat von Matt Cutts, Googel-Suchergebnis-Qualitäts-Mannschaft (Google Search Quality Team):

„Beschleunigung der Webseiten ist extrem wichtig. Schnellere Webseiten sorgen für zufriedene Nutzer. Seitengeschwindigkeit wird zum Ränking-Signal.“

Jeder haßt Webseiten, die ewig lange brauchen, um zu laden. Jeder liebt Webseiten, die schnell laden.

Dies wirkt sich folgerichtig nun auch auf das Ränking („ranking“) bei Suchmaschinen aus.
Natürlich!

Daher sollte man für kleine Webpräsenzen wie den lokalen Handwerker oder lokale Dienstleister, die eine handvoll an Unterseiten haben, keine überfrachteten und lahmen CMS mit Datenbank einsetzen, die wie – um ein schlimmes Beispiel zu nennen – etwa bei WordPress zudem noch langsamer werden durch zahlreiche Erweiterungen (plugins).

Es braucht für kleine KMU-Webseiten in aller Regel keine CMS, die erst langwierig eine Datenbank aufbauen.

Die verlangsamte Ladezeit schadet der Einstufung bei den Suchmaschinen, also dem Kunden.
Und die extrem aufwändige ständige Bewirtschaftung von Erweiterungen wie etwa bei WP schadet der Agentur oder dem Kunden. Ersterer, wenn sie die ständige Bewirtschaftung macht und wenig oder gar nichts für verlangen kann. Und letzterem, wenn er für diese überflüssige Arbeit viel Geld zahlen muß.

Hinzu kommen bei WP die unzähligen neuen Versionen, die fast unisono nur Verschlimmbesserungen und Verkomplizierungen mit sich bringen. Auch hier gilt das gleiche wie für die Erweiterungen schon oben geschildert.

Daher: Man schone Nerven von sich und von Kunden und man gönne den Kunden datenbankfreie CMS.

Eine große Liste von solchen CMS gibt es bei Mustafa Görmetzer.

Ein bewährtes und weitverbreitetes CMS ist CMSimple-XH. Es gibt es lange, es ist stabil, es hat eine große Nutzergemeinschaft und es ist für kleine Webseiten einfach überlegen im Vergleich zu datenbankbasierten Systemen.

Hinzu kommen die Komplikationen, die sich beim Sichern oder beim Zügeln ergeben, etwa bei einem Hosterwechsel. Jeder, der schonmal ein WordPress gezügelt hat, hat sicher erlebt, wieviele Komplikationen es geben kann.

Gute Webgestaltung für KMU setzt daher auf Qualität und nicht auf Kompliziertheit. Für KMU-Webseiten gibt es mehr als genügend WordPress-Alternativen. Für Blogs gibt es ebenfalls zahlreiche WP-Alternativen wie etwa Nibbleblog (ohne Datenbank), um nur ein System anzusprechen.