Sie wollen verhindern, daß Kunden kaufen?
Ein Praxis-Beispiel wie man Webseiten nicht machen sollte (sofern man nicht Kunden verhindern möchte).
So geht es:
1. Möglichst viele „Recht Schreib Fehler“ auf die Webseite
Zuerst einmal achten Sie nicht auf Rechtschreibung. Wozu ist auch „Recht Schreibung“ wichtig. Packen Sie schon ins Logo einen „Recht Schreib Fehler“ und verzichten auf den „Binde Strich“. Sie sind keine Konzept-Tischlerei, sondern natürlich eine „Konzept Tischlerei“.
Schreiben Sie daher auch nicht Möbel-Beratung, sondern „Möbel Beratung“ und „Relax Betten“ anstatt Relax-Betten. Zeigen Sie dem Seitenbesucher, daß Sie auf Präzision schon bei der Rechtschreibung keinerlei wert legen.
Auch den „Einbauschrank Konfigurator“ müssen Sie daher ohne Binde Strich schreiben wie auch das „Relax Bettsystem“ usw. usf.
2. Unsympathischer Einstieg
Schikanieren Sie Ihren Kunden mit möglichst vielen Zustimmungen. Machen Sie ihm klar, daß er nicht einfach auf Ihrer Seite sich informieren darf, sondern daß sie Cookies auf seinem Rechner platzieren und jeden Klick von ihm überwachen.
3. Möglichst viele Pop-ups
Wo auch immer der Kunde gerade auf Ihrer Seite ist, es reicht nicht, daß Sie ihn schon beim Einstieg mit dem zweiten Pop-up, er solle ein Beratungsgespräch digital vereinbaren, schickaniert haben. Lassen Sie dieses Pop-up möglichst oft einblenden beim weiteren Besuch der Seite. Dies obwohl bekannt ist, daß Google bereits schon seit Jahren Seiten mit vielen Popups abstuft, weil Besucher dadurch zu tode genervt werden.
4. Keine Preise auf die Webseite schreiben
So denken alle Kunden, bestimmt extrem teuer wenn die nichtmal Preise angeben.
2. Angaben erzwingen
Stellen Sie nur eine Kontaktformularmöglichkeit zur Verfügung, damit kein Kunde Ihnen direkt mailen kann wenn er vor dem Compi oder am Smartfon ist.
Zwingen Sie ihn für das Marketing auch die Telefonnr. anzugeben, damit sie ihn anrufen können, auch wenn er das nicht will, weil er z. B. viel auf Geschäftsreisen ist oder nicht um 7 Uhr oder 8 Uhr nach einer Nachtschicht angerufen werden will usw. usf.
3. Sinnlose Bestätigung der Anfrage mit exzessivem Roman-Mail
Der Kunde mußte bereits nachweisen, daß er ein Mensch ist und die Anfrage daher echt ist und zwar mittels Captcha. Das reicht natürlich nicht.
Schikanieren Sie ihn mit einer Roman-Mail wie dieser hier (kursiv):
Hallo, ich bin Stephan Wöhltjen von der Konzepttischlerei Wöhltjen aus Achim.
Danke für dein Interesse an meinen Tiny Dream Houses und unseren Informationen rund um die Tiny Houses.
Du kennst das sicher schon von anderen Eintragungen – Datenschutz, DSGVO und Konsorten …
Deshalb müssen wir dich bitten, deine Email-Adresse noch einmal zu bestätigen.
Damit wir sicher sind, dass die Anfrage auch wirklich von dir kommt und wir dir nicht versehentlich Infos zuschicken,
die du gar nicht haben wolltest.
E-Mail-Adresse bestätigen ← Klick!
Damit erteilst du uns schnell und einfach die Erlaubnis, dir per E-Mail deine Informationen zu schicken.
Unsere erste E-Mail bekommst du umgehend, nachdem du durch deinen Klick auf den Link dein Einverständnis gegeben hast.
Wenn du den Link in deinem E-Mail-Programm nicht aufrufen kannst, dann kopierst du bitte den folgenden Link und fügst ihn direkt in deinen Web-Browser ein:
https://klick.tischlerei-woehltjen.de/bestaetigen/54p2z1asdfasdfmh8lkzzzuz376c
Solltest du von uns keine Informationen angefordert haben, so ignoriere diese Nachricht bitte. In diesem Fall erhälst du fortan keine Post mehr von uns.
Klicke jetzt hier zum Bestätigen der E-Mail-Adresse:
E-Mail-Adresse bestätigen
Vielen Dank & viele Grüße
Stephan Wöhltjen
P.S.: Jede E-Mail, die du aufgrund deines Einverständnisses zukünftig von uns erhälst, enthält am Ende einen Link, mittels dessen du deine E-Mail-Adresse durch einen einfachen Klick umgehend sicher löschen kannst.
Impressum:
Tiny House by Wöhltjen GmbH
Stephan Wöhltjen
Carl-F.-W.-Borgward-Straße 12
28832 Achim
Deutschland
Anfrage generiert von –
- Datum: 22.08.2021
- URL: Eintragung über Web-Formular

