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Category Archive:Google

Brauchen wir eine öffentliche Suchmaschine?

Admin post on Dezember 9th, 2022
Posted in Google, Suchmaschinen, Tech allgemein

Beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen und ÖR-Medien ist es schiefgegangen. Sie sind noch mehr im Gleichschritt als die globalen Konzerne und dies mit ihnen gemeinsam.

Trotzdem gibt es Forderungen nach einer öffentlichen Suchmaschine:

Wer etwas wissen will, fragt oft eine Suchmaschine. Die Ergebnisse sind aber nach Kriterien vorsortiert, die für Bürger intransparent sind und hinter denen meistens kommerzielle oder politische Interessen stehen, kritisiert der Philosoph Michael Andrick.

Heute seien einige wenige internationale Großkonzerne, sie sogenannten Tech-Giganten die wichtigsten Verlage der Welt geworden.

Ihre Stellung ist mittlerweile der von Kirche und Adel im mittelalterlichen Europa vergleichbar. Sie entscheiden maßgeblich darüber mit, welche Themen und Personen im öffentlichen Bewußtsein eine zentrale, eine nebengeordnete oder auch fast gar keine Rolle spielen: Je nachdem wie weit oben in der Ergebnisliste ein Begriff bei Internetsuchen auftaucht.
Aber nicht nur in Suchmaschinenergebnissen, auch in den sozialen Netzwerken können manche Personen und Themen ungehindert vorkommen, während andere teilweise oder auch ganz zensiert werden.

Das wies gerade ein überwiegend israelisches Autorenkollektiv in seiner Studie „Zensur und Unterdrückung von Covid-19-Heterodoxie“ in der wissenschaftlichen Zeitschrift Minerva (Springer Science) detailliert nach:

„Medien (…) und insbesondere IT-Konzerne“ haben ihrer Forschung zufolge eine zentrale Rolle dabei gespielt, die Äußerungen von Wissenschaftlern „welche die offizielle Position von Regierungen und zwischenstaatlichen Akteuren (zu Covid-19) in Frage stellen“ zu unterdrücken.

Mehr Deutschlandfunk Kultur

 

Daniel Stricker hört nicht auf Edward Snowden: „Alles, was Sie bei Gmail oder Facebook tun, wird kopiert“

Erstaunlicherweise nutzen selbst Leute, denen gerade massenhaft die Youtube-Konten gesperrt werden andere Dienste des Google-Konzerns.

Dazu gehören selbst solche Leute wie Daniel Stricker, die aktuell im realen Leben miterleben, wie der Google-Konzern bzw. seine Tochter Youtube Videoausschnitte von Live-Berichten nachträglich verschwinden läßt.

Diese Bequemlichkeit ist verständlich, das weiß jeder, der schonmal seine Mails von einem Anbieter zu anderen zügeln mußte. Oder bei sozialen Medien jahrelang auf Facebook, Twitter und Insta usw. etwas aufgebaut hat und nun erst merkt, daß seine Daten nicht nur unsicher sind, sondern auch mißbraucht werden. Und zudem Zensur ausgeübt wird.

Doch diese Bequemlichkeit hat einen hohen Preis. Oder sogar einen sehr hohen.

Lebensfremd

Denn es ist natürlich lebensfremd, anzunehmen, daß die Daten, die z.B. per Mail eingehen, sicher sind. Es werden sogar Drittpersonen potentiell gefährdet, welche sensible Daten oder Hinweise auf solche Mail-Adressen senden.

Laut Snowden nutzen Regierungen die Daten von Google (Gmail, Youtube usw.), von Facebook (Whatsapp usw.), Twitter & Co „gegen Journalisten, Dissidenten, Einwanderer und andere gefährdete Personen.“

Snowden warnte u. a.2019 auf einer Menschenrechtskonferenz eindringlich vor Google, Facebook und weiteren Tech-Konzernen.
Auf der ORGCON19, der „UK Open Rights Group Conference“, zu der der in Rußland festsitzende Whistleblower per Videokonferenz zugeschaltet war sagte er zu Facebook und Gmail:

„Ihre Kommunikation, die, wie sie heute weitgehend stattfindet, findet nicht wirklich zwischen Ihnen und der Person, mit der Sie kommunizieren, statt. Sie passiert zwischen Ihnen und Facebook, das dann eine Kopie davon an die Person, mit der Sie sprechen oder schreiben, weitergibt, oder zwischen Ihnen und Gmail.“

Und er präzisierte für Leute, die gerne Suchmaschinen wie Google nutzen oder auf Facebook suchen, was gespeichert wird:

„Alles, was Sie getan haben, alles, was Sie in das Suchfeld eingegeben haben, alles, was Sie angeklickt haben, alles, was Ihnen gefallen hat“, sagte Snowden vor dem Publikum auf der UK Open Rights Group Conference (ORGCON19).

Umsteigen

Wer sichere Mails möchte, kann z. B. gratis welche einrichten bei Protonmail mit Servern in der Schweiz oder ähnlichen Diensten (bei sehr hohem Datenvolumen kostet es was)
Wer einen datenschutz-sicheren Browser möchte, lädt sich sicher nicht Chrome herunter, sondern den Tor-Browser.
Wer eine alternative Suchmaschine möchte, welche nicht wie Google „shadow banning“ betreibt, geht z. B. zu www.Qwant.ch
Wer eine Alternative zu Whatsapp will geht zu Telegram, das es sogar für Desktop gibt.

Es ist wie mit dem Corona-Diktat

Doch warum blieben soviele aus Bequemlichkeit und im vollen Wissen der Enthüllungen von Edward Snowdem beim Google-Imperium oder Facebook-Imperium oder Twitter und Co?
Alternative Medien wie KenFM und viele andere taten es trotz schon vor Jahren beginnenden massiven und immer dreisteren Zensuren bzw. einer Zensurwelle.

Es ist wohl wie mit Corona. Alle hoffen, daß es irgendwann von alleine gut wird und nicht noch schlimmer wird. Denn das kann man sich nicht vorstellen und will es sich nicht vorstellen. Doch wenn alle brav mitmachen, wird es immer schlimmer.

Alles was nicht staatstreu auf Linie ist, wird früher oder später gesperrt und gelöscht. Heute gibt es – um bei diesem Beispiel zu bleiben – seitens KenFM nur noch Anrißmoderation auf Youtube und dann kommt oft „Wer weiter schauen möchte, bitte Peertube oder KenTube aufrufen…“

Aber dies auch erst als es gar nicht mehr anders ging.

Snowden nutzt Twitter

Snowden nutzt übrigens Twitter. Erstaunlich, daß sie ihm das Konto noch nicht gesperrt haben. Twitter machte ja nicht einmal vor dem noch amtierenden aktuellen Präsidenten der USA halt. Vielleicht erhoffen sich die Dienste, via Twitter den Aufenthaltsort von Snowden herauskriegen zu können und lassen ihn deswegen.  Es ist wohl davon auszugehen, daß Snowden Twitter mit Vorsicht nutzt und nicht via privater IP von seinem Compi Twitter-Nachrichten schreibt. Trotzdem kein gutes Beispiel. Genausowenig wie die ORGCON19, welche als Videoplattform unter anderem auch Youtube nutzte. Die Reichweite lockt.

Allerdings

Wer allerdings einmal miterlebt hat, wie eine ganz normale Durchschnittsperson in der Schweiz sich Telegram neu auf dem Smartfon eingerichtet hat als Alternative zu Whatsapp und Facebook.

Und gesehen hat, wieviele Bekannte dieses Menschen bereits bei Telegram sind.

Der wird das mit der Reichweite auf Dauer nicht ernstnehmen können.

Und auch nicht mehr das Staats- und Konzern-Medien-Mantra bzw. die Propaganda glauben, daß Telegram etwas ganz ganz Schlimmes Russisches ist, das nur Rechtsextreme oder andere extreme Leute Telegram nutzen.

Das Telegram-Konto von Daniel Stricker dürfte wenn es so weitergeht wohl auch bald die herkömmlichen Sozial-Media-Kanäle der Konzerne des US-Imperiums überragen.

Was für eine Surrealität

Es erscheint unwirklich, surreal: Was für eine Surrealität, daß man in den 20ern dieses Jahrhunderts, des beginnenden Jahrtausends auf russische Kanäle zurückgreifen muß um der westlichen Zensur zu entgehen.

 

 

US-Konzern Google hält sich nicht an Schweizer Recht

Admin post on Dezember 18th, 2020
Posted in Google, Internetvermarktung, Internetwerbung

Wer in der Schweiz völlig legales CBD-Öl etc. verkauft, der wird von Anbietern wie Google gesperrt hinsichtlich Werbung.

Auch wer Hanföl etc. auf Google, z. B. via Google-Ads bewerben will, kann dies nicht tun.
Obwohl Google ein faktisches Monopol in der Schweiz und vielen europäischen Ländern außer der Tschechai bespielsweise hat, hat bisher noch niemand dagegen geklagt, daß Werbung ALLER solcher Angebote, die IN DER SCHWEIZ zulässig sind gemäß Gesetz und Schweizer Recht, auch beim Monopol-Anbieter Google beworben werden dürfen müssen.

Das Gleiche wie z. B. für Hanfprodukte, die CBD enthalten und laut Google oder Paypal als „Droge“ gelten, auch dann wenn es sich um medizinisches CBD ohne THC (also keine Rauschwirkung handelt), gilt aber auch für andere Dinge oder Dienste.

Zum Beispiel auch für Angebote wie Escort-Dienste oder Ähnliches, was die prüden US-Konzern-Anbieter wie Google von der Werbung ausschließen oder Paypal ausschließt vom Bezahlen. Solche Produkte wie CDB-haltige medizinische Sachen oder wie Escort-Dienste dürften nicht beworben werden.

Dies kann sogar ohne Vorwarnung zu einer Sperre des Kontos führen.

Nicht erlaubt bei Google-Ads sind sexuelle Inhalte wie z. B. Werbung für Escort-Dienste (Bildausriß: Escort-Anbieter)

Englische AGBs inzwischen auch auf Deutsch

Die wenigsten lesen jedoch die – früher nur auf Englisch verfaßten – AGBs durch. Womit wir beim Punkt sind wie es denn rechtlich zulässig sein kann, daß ein Anbieter, der in einem Land wie der Schweiz aktiv ist ausschließlich die AGB in Englisch zur Verfügung stellt anstatt wie gesetzlich vorgeschrieben in einer Landessprache wie Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rhätoromanisch.

Inzwischen hat sich zumindest das geändert und man kann die AGB auch auf Deutsch lesen:

Google-Ads-Vorschriften (Bildschirmfoto: Google.ch)

Wirklich ein Monopol?

Zum Thema Monopol sei gesagt: Klar, es gibt Google-Alternativen wie z. B. den Browser Brave für Smartfons oder man kann Qwant (sehr empfehlenswert) als Standard-Suchmaschine festlegen.

Nur die Marktdurchdringung dieser Google-Alternativen ist so gering, daß sie weder bei der Suche eine Rolle spielen noch in der Werbung, womit wir wieder bei Google-Ads sind.

Was bleibt Anbietern, die bei Google nicht Google-Ads schalten können, also von der Werbung ausgeschlossen sind?

Sie sind auf eine Suchmaschinenoptimierung angewiesen.

Dies ist ohnehin der günstigere Weg. Zwar ist man mit Buchung von Google-Ads schnell rasch oben, aber es kostet ein Heidengeld.

Mehr als 100 Millionen Euro zahlten die Deutschen Urlaubsportalbetreiber an Google nach Amerika, damit die eigenen Urlaubsportale immer weit oben auftauchten bei „Pauschalreise“ oder „Urlaub Schweiz“ usw. usf.
Die Google-Kosten zehrten schließlich den ganzen Gewinn auf. Das Unternehmen endete auf tragische Art und Weise mit dem Tod des Geschäftsführers, der auf herumziehende Banden hereinfiel, die ihm Falschgeld andrehten, was noch eine Geschichte für sich ist. Aber man kann sie ja googlen.

„Kritische Sicherheitswarnung“: Google hat eine verdächtige Kontoanmeldung verhindert, bei der Ihr Paßwort benutzt wurde“

Was für eine Spinnerei von Adsense bzw. Google-Ads, wie Google-Adsense ja jetzt neu heißt seit Kurzem.

Es ist mir nun schon zum wiederholten male passiert, daß ich bei einem Kunden sitzend, Google-AdSense bzw. Google-Ads zeigen wollte aus verschiedenen Gründen.

Zuletzt in Spreitenbach.

Und wieder passierte das Bescheuerte.

Google läßt mich einfach mit meinem eigenen Nutzernamen und auch mit dem richtigen, zutreffenden Paßwort nicht rein!

Und sperrt einen aus.

Nur deswegen, weil man sich von einem anderem Rechner bei einem Kunden einloggen will und nicht vom eigenen Compi.

So idiotisch.

Hat Google noch nicht was von Mobilität gehört? Man muß ja nicht gleich von Globalisierung sprechen, denn für Spreitenbach muß man keine neue Zeitzone einstellen, oder?

Verstehen könnte ich, wenn Google sperrt trotz richtiger Zugangsdaten, wenn sich jemand mit einer russischen, amerikanischen, chinesischen oder sonstigen IP einloggen will.

Aber Spreitenbach? Ist auch Schweiz. Liegt in der Eidgenossenschaft, liebe Google-Leute aus aller Welt, die ihr in Zug arbeitet. +

Abnerv

Es kommt auch noch Tage später immer bei mir eingeblendet das nervige Gelaber: „Hinweis: Google hat eine verdächtige Kontoanmeldung verhindert, bei der Ihr Passwort benutzt wurde.Jetzt nachsehen.
Ich will aber nicht „nachsehen“, denn ich weiß ja, daß ich das war. Mann Google. Was glaubst Du, warum ich nicht nachsehen will?
Und wielange willst Du mir noch diesen „Hinweis“ nervig anzeigen?
Und warum überhaupt sperrst Du Leute aus, die richtiges Login und Paßwort auf Anhieb eingeben?

Also hab ich halt andere Werbemöglichkeiten dem Kunden gezeigt.

Kritische Sicherheitswarnung

Und dann der bescheuerte Text, den man liest bei der „kritischen Sicherheitswarnung“.

Google hat jemanden, der Ihr Paßwort kennt, daran gehindert, sich in Ihrem Konto anzumelden. Wenn diese Anmeldung nicht von Ihnen ausging, ändern Sie bitte sofort Ihr Paßwort.

Nein Google, Du hast nicht „jemanden“ daran gehindert, sondern den Google-Konto-Inhaber!

Du Idiot!

Suchmaschinenoptimierung: Was Google auch auswertet. Teil 1: Unterschied Linkpop und Domainpop

Google ist mangels fehlender Konkurrenz die Nr. 1 bei Suche im Internet.

Für Suchmaschinenoptimierer und auch für Laien, die ein bißchen ihre Webseite optimieren wollen, ist es wichtig, zu wissen, was Google alles auswertet.

 

Doch wie stuft die Krake die einzelnen Seiten ein?

Bei der Bestimmung der Suchergebnisse wertet Google – auch – Domainpop und Linkpop aus.

Domanpopularität und Linkpopularität.

Das was ist das?

Bekanntlich spielen eingehende Links bei der Einstufung, dem „Ränking“, eine große Rolle.

Wollen Sie also eine Seite nach oben bringen, müssen Sie darauf ein bißchen achten.

Nun gibt es oberschlaue Leute, die setzen einfach von einer Domain ganz viele Links auf eine andere.

Das merkt Google natürlich.

Wenn die Zielseite 15 eingehende Links von 1 Domain hat, ist der Linkpop 15, aber der Domainpop nur 1.

Es zählen bei der Domainpopularität (Domain Popularity) nicht alle Links, sondern ausschließlich die verlinkenden Domains.

Der Unterschied zwischen Linkpop und Domainpop ist also: Linkpop zeigt die Links an, Domainpop zeigt an, von wievielen unterschiedlichen Domains die Links kommen. Für die Bewertung wird die Domainvielfalt hinzugezogen.

 

Öfter hier? Jetzt Google als Startseite festlegen.

Liebe Leute von Google: Warum fragt Ihr mich täglich mehrfach, ob ich Euch als Startseite festlegen will?

o%cc%88fter-hier-jetzt-google-als-startseite-festlegenWarum jeden Tag mehrfach, wenn ich schon gefühlte x-tausende male NEIN geklickt habe. Bwz. das Popup-Fenster weggelickt habe, denn das ist die zweite Frage:

Warum gibt es neben einem „Ja, gern“, kein „Nein, ungern“ oder wenigstens ein „Nein, danke“?

Ihr von Google müßt ja wirklich als Datenkrake unheimlich wild auf meine Daten sein. Oder geht es nur darum, Marktanteile zu gewinnen? Egal, ein „Ja, gern“ ohne eine „Nein, danke“ ist genauso abstoßend wie sich täglich mehrfach aufzudrängen, so wie Ihr es tut.

Ich denke, ich werde nun eine alternative Suchmaschine wie https://swisscows.ch/ oder andere datenschutz-beachtende Suchmaschinen als Startseite festlegen.