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Monthly Archives:Oktober 2015

Äppel: Mac OS X 10.11 El Capitan ist da

Mac OS X 10.11 El Capitan ist erhältlich.

Äpfel optimiert hierbei unter anderem die Rechenleistung bei grafisch aufwändigen Äpps.

„Mit OS X El Capitan wird alles, was du am meisten mit deinem Mac machst, einfacher und intelligenter“, spricht Äppel seine Kunden per Du an auf der Webseite? (kennen wir uns?)

1,4-mal schnelleres Öffnen von Äpps, eine Verdopplung der Geschwindigkeit beim Wechseln zwischen zwei Programmen oder Äpps, wie sie ja neu heißen.

Und 4x schnelleres Laden von PDFs.

Doppelte Geschwindigkeit bei Mails.

Allerdings:

Allerdings fallen diese Änderungen kaum auf, weil Äppel ohnedies schnelle Technik hat.

Also wenn Sie eine SSD haben, dürften Sie beim Öffnen von Äpps kaum einen Unterschied feststellen.

Etwas anderes aber dürfte Sie bewegen: Äpps, die unter El Capitan nicht mehr laufen.
Und das ist bei einigen der Fall.

Dazu sollen unter anderem CCleaner, LittleSnitch und BetterZip gehören.

Rechte Maustaste bei „Mac“

Beim „Mäck“ ist die rechte Maustaste nicht vorhanden.

Man muß dafür umständlich die Strg-Taste (auch „ctrl“ betitelt) drücken und dann die Maus betätigen. So kann man einen Rechtsklick durch einen Linksklick mit gedrückter Strg-Taste (ctrl) simulieren.

Eine andere Möglichkeit ist leider auch nur mit 2 Fingern machbar: Man klickt im unteren Bereich des Päds („pads“) mit 2 Fingern. Auch so kann man den rechten Mausklick simulieren.

Anders kann man beim „Mac“ die wichtigen und grundlegenden Funktionen der rechten Mausklicks nicht nutzen.

Aber so ist es immerhin möglich.

Die zweite Variante mit den zwei Fingern ist komfortabel und wenn man sich dran gewöhnt hat dürfte es gehen.

 

Wordpreß-Sicherheit: Auf Schadkode testen

Admin24 post on Oktober 2nd, 2015
Posted in Tech allgemein Tags: ,

Mit diesem Werkzeug bzw. dieser Anwendung kann man seine Wordpreß-Seite auf Schadkode testen:

https://hackertarget.com/wordpress-security-scan/

Wordpreß und die (nicht-vorhandene) Sicherheit: Standard-Benutzer admin

Wer sich in punkto Sicherheit auf WordPress-Standard-Einstellungen verläßt, den kann das viele Nerven kosten

Wer sich in punkto Sicherheit auf WordPress-Standard-Einstellungen verläßt, den kann das viele Nerven kosten

Möchte ein Angreifer Zugang, testet er meist, ob er mit dem Standardbenutzernamen „admin“ eindringen kann.

Daß Wordpreß überhaupt so einen Standard-Admin namens „admin“ bei jeder Installation generiert anstatt den Nutzer den Benutzernamen selbst entscheiden zu lassen (auch für den Admin-Nutzer!), das zeigt, wie verantwortungslos die Entwickler von Wordpreß sind.

Und daß ihnen die Sicherheit der Nutzer von WP sonstwo vorbeigeht.

Man kann allerdings den bescheurten Standard-Benutzernamen, der bei jeder Installation von Wordpreß leider vorhanden ist, ändern.
Das ist etwas kompliziert und daher haben wenige Leute Lust dazu.

So geht es:

– Man muß in der Verwaltung („dashboard“, sprich „Däschbohrd“) einen zusätzlichen Benutzer mit Administrator-Rechten anlegen. Dafür einfach einen Phantasienamen nehmen, jedoch nicht „admin“ oder „root“ oder „administrator“ oder sowas.

– Dann ausloggen und mit dem neuen Benutzer anmelden.

– Den alten „admin“-Benutzer löschen (falls schon Inhalte vorhanden, diese einfach auf den neuen Nutzer übertragen, WP fragt beim Löschen danach, was mit bestehenden Inhalten geschehen soll)

Noch sicherer wird es durch folgende Schritte:

– Jetzt noch einen Benutzer anlegen, diesem Autoren-Rechte geben

Daß es überhaupt einen Standardbenutzer "admin" gibt, zeigt exemplarisch, wieviel Wert die Entwickler von Wordpreß auf Sicherheit legen: Offenbar gar nicht

Daß es überhaupt einen Standardbenutzer „admin“ gibt, zeigt exemplarisch, wieviel Wert die Entwickler von Wordpreß auf Sicherheit legen: Offenbar gar keinen

Alle Beiträge nun nur noch mit dem Benutzer schreiben, der nur Autoren-Rechte hat. WordPress hat leider nämlich die bescheuerte Eigenschaft, daß selbst dann, wenn man die Autorennamen (Benutzernamen) von Verfassern von Beiträgen nicht öffentlich anzeigt, diese im Quelltext erkennbar sind. In jedem Beitrag kann man sie über den Quelltext auslesen.

Daher: Der Administrator-Benutzer wird lediglich für die Administration (Verwaltung) verwandt. Der andere Benutzer mit Autoren-Rechten zum Verfassen von Beiträgen.

Ein Häcker muß nun nicht mehr nur das Paßwort knacken, sondern auch noch den Nutzernamen herausfinden.
Also alle Benutzernamen-Kombinationen durchprobieren UND Paßwort-Kombinationen.

So laufen nun die Angriffe ins Leere. Denn der Angreifer kann nicht mehr einfach den Benutzername „admin“ nehmen und solange mit irgendwelchen Programmen bzw. Häckwerkzeugen probieren bis ein Paßwort herausgefunden wurde.

Trotzdem bleibt insgesamt festzuhalten, daß Wordpreß sehr unsicher ist (z. B. auch die Erweiterungen) und man daher sich überlegen sollte, ob man überhaupt so ein kompliziertes und zugleich noch unsicheres System überhaupt haben will. Wer es aber hat, sollte unbedingt den Benutzer „admin“ löschen!