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Category Archive:Soziale Medien

Privatsphäre-Einstellungen Facebook: Einzige Auswahl „öffentlich“

Nach dem Einloggen kommt aktuell unerwartet folgender Text auf Facebook:

„Wir kümmern uns um deine Privatsphäre und möchten dir mehr Kontrolle darüber geben, mit wem du Inhalte in deiner Community teilst. Du kannst jetzt eine Standardzielgruppe festlegen.

Mit dieser Zielgruppe werden deine zukünftigen Beiträge geteilt. Du kannst dies für einzelne Beiträge aber jederzeit ändern.
Einzige „Auswahl“ danach: „Öffentlich“
Privatsphäre Facebook

Privatsphäre Facebook

Daniel Stricker hört nicht auf Edward Snowden: „Alles, was Sie bei Gmail oder Facebook tun, wird kopiert“

Erstaunlicherweise nutzen selbst Leute, denen gerade massenhaft die Youtube-Konten gesperrt werden andere Dienste des Google-Konzerns.

Dazu gehören selbst solche Leute wie Daniel Stricker, die aktuell im realen Leben miterleben, wie der Google-Konzern bzw. seine Tochter Youtube Videoausschnitte von Live-Berichten nachträglich verschwinden läßt.

Diese Bequemlichkeit ist verständlich, das weiß jeder, der schonmal seine Mails von einem Anbieter zu anderen zügeln mußte. Oder bei sozialen Medien jahrelang auf Facebook, Twitter und Insta usw. etwas aufgebaut hat und nun erst merkt, daß seine Daten nicht nur unsicher sind, sondern auch mißbraucht werden. Und zudem Zensur ausgeübt wird.

Doch diese Bequemlichkeit hat einen hohen Preis. Oder sogar einen sehr hohen.

Lebensfremd

Denn es ist natürlich lebensfremd, anzunehmen, daß die Daten, die z.B. per Mail eingehen, sicher sind. Es werden sogar Drittpersonen potentiell gefährdet, welche sensible Daten oder Hinweise auf solche Mail-Adressen senden.

Laut Snowden nutzen Regierungen die Daten von Google (Gmail, Youtube usw.), von Facebook (Whatsapp usw.), Twitter & Co „gegen Journalisten, Dissidenten, Einwanderer und andere gefährdete Personen.“

Snowden warnte u. a.2019 auf einer Menschenrechtskonferenz eindringlich vor Google, Facebook und weiteren Tech-Konzernen.
Auf der ORGCON19, der „UK Open Rights Group Conference“, zu der der in Rußland festsitzende Whistleblower per Videokonferenz zugeschaltet war sagte er zu Facebook und Gmail:

„Ihre Kommunikation, die, wie sie heute weitgehend stattfindet, findet nicht wirklich zwischen Ihnen und der Person, mit der Sie kommunizieren, statt. Sie passiert zwischen Ihnen und Facebook, das dann eine Kopie davon an die Person, mit der Sie sprechen oder schreiben, weitergibt, oder zwischen Ihnen und Gmail.“

Und er präzisierte für Leute, die gerne Suchmaschinen wie Google nutzen oder auf Facebook suchen, was gespeichert wird:

„Alles, was Sie getan haben, alles, was Sie in das Suchfeld eingegeben haben, alles, was Sie angeklickt haben, alles, was Ihnen gefallen hat“, sagte Snowden vor dem Publikum auf der UK Open Rights Group Conference (ORGCON19).

Umsteigen

Wer sichere Mails möchte, kann z. B. gratis welche einrichten bei Protonmail mit Servern in der Schweiz oder ähnlichen Diensten (bei sehr hohem Datenvolumen kostet es was)
Wer einen datenschutz-sicheren Browser möchte, lädt sich sicher nicht Chrome herunter, sondern den Tor-Browser.
Wer eine alternative Suchmaschine möchte, welche nicht wie Google „shadow banning“ betreibt, geht z. B. zu www.Qwant.ch
Wer eine Alternative zu Whatsapp will geht zu Telegram, das es sogar für Desktop gibt.

Es ist wie mit dem Corona-Diktat

Doch warum blieben soviele aus Bequemlichkeit und im vollen Wissen der Enthüllungen von Edward Snowdem beim Google-Imperium oder Facebook-Imperium oder Twitter und Co?
Alternative Medien wie KenFM und viele andere taten es trotz schon vor Jahren beginnenden massiven und immer dreisteren Zensuren bzw. einer Zensurwelle.

Es ist wohl wie mit Corona. Alle hoffen, daß es irgendwann von alleine gut wird und nicht noch schlimmer wird. Denn das kann man sich nicht vorstellen und will es sich nicht vorstellen. Doch wenn alle brav mitmachen, wird es immer schlimmer.

Alles was nicht staatstreu auf Linie ist, wird früher oder später gesperrt und gelöscht. Heute gibt es – um bei diesem Beispiel zu bleiben – seitens KenFM nur noch Anrißmoderation auf Youtube und dann kommt oft „Wer weiter schauen möchte, bitte Peertube oder KenTube aufrufen…“

Aber dies auch erst als es gar nicht mehr anders ging.

Snowden nutzt Twitter

Snowden nutzt übrigens Twitter. Erstaunlich, daß sie ihm das Konto noch nicht gesperrt haben. Twitter machte ja nicht einmal vor dem noch amtierenden aktuellen Präsidenten der USA halt. Vielleicht erhoffen sich die Dienste, via Twitter den Aufenthaltsort von Snowden herauskriegen zu können und lassen ihn deswegen.  Es ist wohl davon auszugehen, daß Snowden Twitter mit Vorsicht nutzt und nicht via privater IP von seinem Compi Twitter-Nachrichten schreibt. Trotzdem kein gutes Beispiel. Genausowenig wie die ORGCON19, welche als Videoplattform unter anderem auch Youtube nutzte. Die Reichweite lockt.

Allerdings

Wer allerdings einmal miterlebt hat, wie eine ganz normale Durchschnittsperson in der Schweiz sich Telegram neu auf dem Smartfon eingerichtet hat als Alternative zu Whatsapp und Facebook.

Und gesehen hat, wieviele Bekannte dieses Menschen bereits bei Telegram sind.

Der wird das mit der Reichweite auf Dauer nicht ernstnehmen können.

Und auch nicht mehr das Staats- und Konzern-Medien-Mantra bzw. die Propaganda glauben, daß Telegram etwas ganz ganz Schlimmes Russisches ist, das nur Rechtsextreme oder andere extreme Leute Telegram nutzen.

Das Telegram-Konto von Daniel Stricker dürfte wenn es so weitergeht wohl auch bald die herkömmlichen Sozial-Media-Kanäle der Konzerne des US-Imperiums überragen.

Was für eine Surrealität

Es erscheint unwirklich, surreal: Was für eine Surrealität, daß man in den 20ern dieses Jahrhunderts, des beginnenden Jahrtausends auf russische Kanäle zurückgreifen muß um der westlichen Zensur zu entgehen.

 

 

Oxwall: Soziales Netzwerk als Alternative zu Facebook

Admin post on September 9th, 2019
Posted in Soziale Medien Tags: ,

Eine Facebook-Alternative?

Ein FB-Netzwerk auf dem eigenen Sörver? Mit eigenem Geschäftsmodell ohne Zuckerberg?

Mit dem Programm Oxwall soll das kein Problem sein.

Golem.de hat sich die Alternative zu klassischen sozialen Netzwerken angesehen.

https://www.golem.de/news/oxwall-soziales-netzwerk-in-eigenregie-1602-119205.html

Probleme: Facebook im Wartungsmodus, kommentieren u. teilen geht nicht

Bei Facebook anmelden

Geld verbrennen mit Facebook-Werbung: Teil 2

Admin post on Dezember 2nd, 2018
Posted in Soziale Medien, Tech allgemein Tags: ,

Kürzlich berichteten wir über einen Fall, wie man sinnlos und garantiert zu 100% ohne jegliche Wirkung Geld auf Facebook verbrennen kann.

Nun ein neues Beispiel:

Der Landgasthof Vierlinden in Bözberg AG zahlt für gesponsorte Facebook-Werbung im Internet.

Allerdings wirbt er offenbar in Graubünden.

Denn das Foto unten ist von einem Facebook-Nutzer aus dem Domleschg.

Nichts gegen schweizweite Werbung.

Aber es fragt sich:

Was bringt es einem Landgasthof im Aargau, wenn seine Werbung im Wallis, in Graubünden, im Tessin und in Genf eingeblendet wird und dies gegen Bezahlung bzw. Geld, das man Facebook anweist?

Oder anders:

Wie wahrscheinlich ist es, daß zahlreiche Besucher aus Graubünden oder dem Wallis usw. kommen durch diese Werbung?

Die Wahrscheinlichkeit geht wohl gegen null.

Daher ist es wichtig, bei Facebook-Werbung die Zielgruppen zu bestimmen. Und zwar nicht nur Alter usw., sondern auch zu bestimmen, wo die Werbung erscheinen soll, wo sie eingeblendet wird.

Für einen Landgasthof, der neue Kunden, neue Gäste gewinnen will, ist es sicher sinnvoll und eine gute Idee, in der Region oder auch dem weiteren Umfeld zu werben, aber nicht in Gebieten, die extrem weit weg sind, um als Gast einmal Essen zu gehen.

Wenn man sich die Webseite ansieht, erscheint diese wenig einladend. Dort wäre das Geld sicher gut investiert, wenn man die Webseite so aufpeppt, daß man Lust bekommt, im Gasthof einzukehren und zu essen.

Aber möglicherweise wird sie auch grad überarbeitet, das kann ja auch sein.

 

Geld sinnlos verbrennen auf Facebook: Komitee Yvonne Gut…

Ja, wie geht das?

Wie verbrennt man sinnlos Geld via Facebook?

Und sorgt dafür, daß ein Produkt lokal keinen Erfolg hat. Oder ein Politiker bei einer Wahl verliert.

Wie macht man das?

Ganz einfach:

Sie buchen zum Beispiel Facebook-Werbung für eine Wahl in Deutschland und lassen sie in Österreich einblenden.

Oder Sie buchen Facebookwerbung für eine Wahl in Winterthur und lassen sie – auch – in Graubünden einblenden.

Grad bekam ich eine Werbung für eine Politikerin eingeblendet, die ich nicht kannte. Was mich als Politik-Interessierten stutzig machte.

Ich suchte die Webseite und sah, es handelt sich um eine Kandidatur in Winterthur.

So kann man wirklich sein Geld verbrennen und zwar sinnlos.

Denn was soll es bringen, Wahlwerbung für lokale Kandidaturen in Winterthur in Graubünden einzublenden?

Yvonne Gut in Graubünden bekannter machen? Das kann ja kaum das Ziel sein.

Das Komitee Yvonne Gut als Friedensrichterin braucht wohl dringend Hilfe bei der Werbeschaltung bei Facebook…

Bildschirmfotoausriß: Das ist die Webseite von Yvonne Gut. Sie kandidiert nicht in Graubünden, sondern in Winterthur...

Bildschirmfotoausriß: Das ist die Webseite von Yvonne Gut. Sie kandidiert nicht in Graubünden, sondern in Winterthur…

Facebook bietet natürlich an, Werbung nur regional zu schalten, also wenn man Leute in Winterthur erreichen will, daß dort eingeblendet wird und nicht bei Profilen, deren Wohnadresse ausweislich des FB-Profils Graubünden ist.

FB schreibt dazu anheimelnd duzend (wir sind ja alle Duzi mit Herrn Zuckerberg) unter dem Titel „Informationen zum Standort-Targeting“:

„Mit dem Targeting nach Standort kannst du mit deinen Werbeanzeigen Personen basierend auf ihrem Standort ansprechen. In diesem Artikel erklären wir die Optionen für das Standort-Targeting und wie sie verwendet werden können.

Für die meisten Ziele verwendest du das Standort-Targeting, das heißt, du sprichst Personen in einem Land, einer Region oder einer Stadt an.“

Natürlich ist es wichtig, daß bei der Erstellung einer Facebook-Werbeanzeige oder eines gesponsortes Posts die Ziele definiert werden.

Besonder bei lokalen Wahlen in Winterthur, lokale Ziele definiert und angesprochen werden. Und nicht die Werbung einfach schweizweit, z. B. bei Leuten aus Graubünden, erscheint, die eh nicht die Person wählen können, selbst wenn sie es wollten.

Wäre zumindest neu, daß Bündner Leute Friedensrichter für Winterthur wählen dürfen : – )

Facebook: Chat deaktivieren

Warum muß man bei Facebook erst über Google suchen, wenn man etwas deaktivieren will und findet es nicht intuitiv?

Ganz klar:

Der Konzern will, daß man nicht deaktiviert, z. B. den Chat.

Wer aber grad konzentriert arbeiten will oder aus anderen Gründen einfach seine Ruhe haben will, der will nicht ständig seinen Status anzeigen á la „ich bin chat-bereit“.

Aber dieser Status wird automatisch beim Anmelden bei Facebook aktiviert.

Ob man grad Lust hat, zu „tschätten“ oder nicht.

Zum Kotzen.

Wie deaktiviere ich den Facebook-Chat?

Und wenn man das deaktivieren will, so geht das nicht in der oberen Leiste des Tschätt-Fensters:

Chat deaktiveren in der oberen Leiste des Chatfensters von Facebook? Fehlanzeige!

Chat deaktiveren in der oberen Leiste des Chatfensters von Facebook? Fehlanzeige!

 

 

 

 

 

Auch nicht in der unteren Leiste des Tschätt-Fensters:

Chat deaktiveren in der unteren Leiste des Chatfensters von Facebook? Fehlanzeige!

Chat deaktiveren in der unteren Leiste des Chatfensters von Facebook? Fehlanzeige!

 

 

 

 

 

 

Also nirgends, wo man intuitiv verzweifelt nach sucht, weil man die Funktion dort erwarten würde.

Nein, es ist ganz anderswo versteckt. Hier:

Hier ist die Chat-deaktivieren-Funktion von Facebook versteckt

Hier ist die Chat-deaktivieren-Funktion von Facebook versteckt

 

Linkedin-Stellenanzeigen: Große Geheimniskrämerei um Kosten und Preise

Ich suche nun schon seit fast einer geschlagenen Stunde auf der Seite von Linkedin, um herauszufinden, was denn eine Stellenanzeige überhaupt kostet.

Man erfährt es einfach nicht.

Nach intensiver Suche landete ich auf dieser Seite „Preise für Stelleanzeigen auf Linkedin“:

https://www.linkedin.com/help/linkedin/answer/2320

Auf der angegebenen Linkedin-Seite erhält man null Info zu den Preisen und Kosten von Stellenangaben (Ausriß: Linkedin)

Auf der angegebenen Linkedin-Seite erhält man null Info zu den Preisen und Kosten von Stellenangaben (Ausriß: Linkedin)

Dort heißt es:  „Wenn Sie sehen möchten, wie viel das Veröffentlichen einer bestimmten Stellenanzeige kostet, wechseln Sie zur Seite Stellenanzeige aufgeben und geben Sie unten auf der Seite an, wo sich die Stelle befindet. Erfahren Sie mehr über Standorte für Stellenanzeigen.“

Aber trotz intensiver Suche ist auf der Seite nirgends eine Preisinformation zu sehen. Auch dann nicht, wenn man weiterklickt und den Ort eingibt.

Total bescheuert! So hindert man die Kunden, zu kaufen.

Unglaublich.