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Monthly Archives:Juni 2021

Bund auf sozialen Medien: Zwei us-amerikanischen Kanälen folgt ein weiterer

Admin post on Juni 24th, 2021
Posted in Tech allgemein

Die Schweizerische Bundesverwaltung macht bis heute keinen systematischen Gebrauch von den sozialen Medien.

Dies stellte die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates (GPK-N) in einem Bericht zur Öffentlichkeitsarbeit des Bundes vom 15. Oktober 2019 fest.

Sie empfahl dem Bundesrat, Überlegungen zur strategischen Ausrichtung des Einsatzes sozialer Medien anzustellen, deren Potenzial für die Öffentlichkeitsarbeit des Bundes abzuklären und zu prüfen, ob es angezeigt wäre, ein audiovisuelles Zentrum zu schaffen. Der GPK-N-Bericht war Ausgangspunkt für die Strategie soziale Medien, die der Bundesrat heute verabschiedet hat.

Mit der Strategie verfolgt der Bundesrat drei Ziele. Zwei betreffen Bundesrat und Departemente.

Erstens sollen sie einen Beitrag leisten, damit Bevölkerungsteile, die auf anderen Kanälen kaum erreicht werden, sich in den sozialen Medien über wichtige Entscheide, Geschäfte oder Tätigkeiten informieren können.

Dies geschieht in Form einer sachlichen Darstellung und im Rahmen des Informationsauftrags. Zweitens sollen Bundesrat und Departemente das Potenzial audiovisueller Formate für ihre oft als komplex wahrgenommenen Geschäfte nutzen.

Das dritte Ziel gilt dem Bundesrat als Gremium, der die sozialen Medien verstärkt für die Kommunikation seiner Schlüsselthemen im In- und Ausland nutzen soll.

Um diese Ziele zu erreichen, wird der Bundesrat bei der Bundeskanzlei (BK) ein audiovisuelles Zentrum einrichten, das Leistungen für den Bundesrat, seine Mitglieder und die Generalsekretariate der Departemente erbringt und wichtige politische Geschäfte für den Einsatz in den sozialen Medien aufbereitet.

Zwei amerikanischen Kanälen folgt ein weiterer: Instagram

Neben den bestehenden Kanälen des Bundesrats auf den us-amerikanischen Kanälen YouTube (zum Google-Konzern gehörend) und Twitter (durch den Bundesratssprecher) möchte der Bundesrat in einem nächsten Schritt auch neue Zielgruppen ansprechen.

Zu diesem Zweck eröffnet er im Rahmen eines Pilotversuchs ab 2022 einen Instagram-Account.

Instagram gehört zum us-amerikanischen Facebook-Konzern.

Twitter wird zum Klumpenrisiko gemacht

Obwohl Twitter willkürlich Konten sperrt, zuletzt sogar das eines amtierenden US-Präsidenten, will der Bundesrat ausgerechnet auf diesem Kanal anstatt Alternativen wie Parler ein englischsprachiges Konto eröffnen.

Weiter wird der Bundesrat ab 2022 für Themen von internationaler Bedeutung einen Twitterkanal eröffnen, dessen Inhalte sich in englischer Sprache an ein internationales Publikum richten.

Ob der Bundesrat in Zukunft noch weitere Plattformen sozialer Medien nutzen soll und welche, ist noch nicht entschieden.

Bundesrat sieht Bedrohung durch „Desinformation“

Wer definiert die Wahrheit?

Der sicherheitspolitische Bericht des Bundesrates 2021 legt dar, daß die Bedrohung durch Beeinflussung und Desinformation zunimmt, so heißt es in der aktuellen Mitteilung weiter.

Und:

Wenn politische Geschäfte von Bundesrat und Departementen auch in den sozialen Medien zur Verfügung gestellt werden, kann dies zu einer sachlichen Debatte und zur Eindämmung von Desinformation beitragen.

Journalisten sollen für Bundesrat zentral bleiben

Die herkömmliche, auf Journalisten ausgerichtete Kommunikation bleibt für den Bund zentral. Die Verbreitungs-, Vermittlungs- und Einordnungsleistung einer vielfältigen Medienlandschaft ist eine unersetzliche Grundlage für die Meinungsbildung der Bevölkerung.

Die Aktivität in den sozialen Medien darf darum nicht auf Kosten der klassischen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit gehen; erstere kann letztere nur ergänzen, nicht ersetzen.

Die Umsetzung der Strategie erfordert Ressourcen. Für das audiovisuelle Zentrum stellt das Zentrum für elektronische Medien (ZEM) des VBS vier Vollzeitstellen kostenneutral zur Verfügung.

10 neue Stellen für Regierungsmitteilungen in sozialen Medien

Regierungsmitteilungen oder – je nach Sicht – Regierungspropaganda gibt es nicht gratis. Sondern sie muß von Steuergeldern bezahlt werden.

Für die Erarbeitung der Inhalte und Beiträge für die sozialen Medien und die Bewirtschaftung der Kanäle sind bei den Departementen und der Bundeskanzlei insgesamt 10 Stellen notwendig.

Der Bundesrat hat von diesem Mehrbedarf Kenntnis genommen und, gestützt auf die Gesamtbeurteilung Ressourcen im Personalbereich 2021, diese Mittel zugeteilt.

Grundsätzliche Fragen: Umgang mit Kommentaren

Die verstärkte Tätigkeit auf Social-Media-Plattformen wirft grundsätzliche Fragen auf, etwa wie der Bundesrat mit Kommentaren unter seinen Beiträgen umgeht oder welchen Gebrauch er von den diversen Dialog- und Interaktionsmöglichkeiten macht.

Diese und weitere Fragen werden in noch zu erarbeitenden Richtlinien für eine interaktive, dialogorientierte Kommunikation geregelt.

Studien vorgesehen

Außerdem sollen zwei von Steuergeldern finanzierte Studien abklären,wie der Einsatz neuer Technologien die Information der Bevölkerung verbessern kann bzw. wie die für die Bevölkerung interessanten Informationen des Bundesrats digitalisiert werden können, um ihr zu diesen den Zugang zu erleichtern.

INTERNETVIKINGS mit tausenden Zugriffen auf diesen Blog

Admin post on Juni 24th, 2021
Posted in Tech allgemein Tags: ,

Wer die Webseite von Internetvikings.com aufruft, eines vermeintlich schwedischen Hosters und Internetdienstleisters, der sieht alle Sprachen, nur kein Schwedisch.

Die Internet-Wikinger sprechen dafür aber Pakistanisch, Chinesisch usw.

Diese IP besuchte das erste mal diesen Blog und muß extrem an dem Blog interessiert sein.

Fast 3.000 mal besuchten die Internetwikinger den Techblog technologisch.ch:

IP Location Sweden Sweden Uppsala
ASN Sweden AS12552 IPO-EU, SE (registered Jul 12, 1999)
Whois Server whois.ripe.net
IP Address 93.158.90.132
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Unaxus-Erfahrungen negativ: Unwilliger Support

Nachdem das Hosting bei Unaxus wegen fehlendem Support bzw. trotzig-unwillig (betont lustlos) auftretendem Support bzw. fehlender Hilfe nicht nutzbar war und gekündigt wurde, kommen selbst jetzt, im Jahr 2021, also Jahre später, immer noch neue Rechnungen von Unaxus.

Wie gesagt, bei einem Hosting, das nie genutzt wurde bzw. nie genutzt werden konnte und gar nicht aktiv wurde bzw. aktiv ist.

Wenn der Support nur ansatzweise so fleißig wäre, wie die Buchhaltung beim Rechnung-verschicken.

Einmal abgesehen von all dem ist das Hosting im Vergleich zu vielen anderen Hosting-Anbietern sehr teuer wenn man das Angebot mal genauer anschaut hinsichtlich der angebotenen Leistung (nur wenige Domainplätze, wenig RAM usw.

Im Hosting-Vergleich gesehen kann man schon von daher eigentlich nur von Unaxus abraten. Warum ich vor einigen Jahren es dennoch testete war die Erwartung, daß bei den für die Preise im Vergleich geringem Angebot wenigstens ein hervorragender Support und sonstiger Service vorhanden ist.

Dies war jedoch leider nicht der Fall, ganz im Gegenteil patzige Antworten des Support auf einfachste Fragen.

Weebly-Erfahrungen

Was ist von Weebly zu halten? Einem Anbieter, der mit Gratis-Homepage als Angebot wirbt, wobei in den nächsten Schritten dann doch alles entweder mit Werbeeinblendung (also nicht gratis) oder kostenpflichtig wird.

Ist Weebly trotzdem gut?

Weebly-Erfahrungen

Wer nach „Weebly Erfahrungen“ sucht, landet auf aberdutzenden angeblichen Erfahrungs-Seiten und Homepage-Baukasten-Vergleichen, die aber wiederrum Links zu Weebly geschaltet haben á la „Weebly jetzt testen“.

Wie neutral solche Erfahrungsberichte dann sind, davor hat jüngst erst das Konsumentenschutz-Magazin K-Tipp gewarnt.

Homepage-Ratgeber.de etwa ist des Lobes voll: „Weebly punktet mit einer sehr einfachen und intuitiven Bedienung, in die sicher jeder sehr schnell hineinfinden dürfte – mit oder ohne Erfahrung.“

Netzwelt.de ist ganz begeistert in einem „Bericht“ mit Link zum Anbieter. Und auch Homepage-Baukasten-Testberichte.de ist des Lobes voll für Weebly:

„Weebly ist durch seinen umfangreichen Funktionsumfang und durch die günstigen Konditionen für kommerzielle und nichtkommerzielle Zwecke geeignet. Die von Weebly angebotene Komplettlösung ist ideal für Nutzer, die die Erstellungszeit von Webseiten und den Wartungsaufwand erstellter Webseiten so gering wie möglich halten möchten.“

Homepagetestsieger.ch geht sogar noch weiter und behauptet, was in krassem Gegensatz zu den Weebly-Erfahrungen (siehe weiter unten) vieler Weebly-Kunden steht: „Beim Support läßt Weebly kaum Wünsche offen.“

Weebly von Squarespace übernommen

Ehrlicher scheint hier Websitebuilder-Test.com, dessen Autor auch Provisionen von Weebly zu erhalten scheint, aber schreibt: „Das Unternehmen wurde im Mai 2018 vom Wettbewerber Square übernommen, was leider nicht zu mehr Innovation geführt hat – seit der Übernahme hat sich Weebly wesentlich langsamer entwickelt als davor.“

Wirkliche Weebly-Erfahrungen gesucht

Hier also einige solcher authentischer erscheinenden Erfahrungen mit Weebly, die man weiter unten bei Google lesen kann, wenn man tiefer sucht.

Jeder, der Weebly kennt, ist übrigens eingeladen, seine eigenen positiven oder negativen Erfahrungen als Kommentar zu posten.

Weebly kostenlos?

Auf Websitetooltester schreibt ein Nutzer zum „kostenlos testen“, das gar nicht möglich ist ohne Zahlung:

„…/… Man wirbt mit „kostenlos testen“ aber ohne Vertrag und sofortige Abbuchung vom Konto ist an „testen“ nicht zu denken. …/… Fake!“

Weebly – „Seite ist nicht sicher“…

Offenbar haben viele mit SSL Probleme bei Weebly und oft wird angezeigt, Seite sei nicht sicher. Mehrere solcher Kommentare in dieser Art gibt es im Internet.
„…/… es kommt Warnung, daß Seite nicht sicher.Wie kann ich das beheben?“

Erfahrungen mit Weebly-Support

Erfahrungen Weebly-Support und mit Individualität macht ein anderer Kommentierer wiefolgt:

„Weebly ist der letzte Schrott. Wir arbeiten seit Jahren mit weebly und haben leider aufs falsche Pferd gesetzt. Sobald man etwas individuell haben möchte wird es unnötig kompliziert. Andauernd tauchen aus dem Nichts Fehler auf. Weebly ändert plöztlich Dinge und die Websiten werden zerschossen …/….

Der Support ist unter aller Sau oder gar nicht erst vorhanden.“

Ein anderer Nutzer schreibt: „Habe im Kontakt mit dem Support per Mail (bei mir nur in Englisch!) den Eindruck, daß ich immer nur einen Teil beantwortet bekomme und auf Rückfrage Stillschweigen herrscht. Leider findet man auch im Helpcenter und der Community nicht auf alle Fragen Antworten (egal ob auf Deutsch oder Englisch).

Auf Trusted.de hat Weebly in jüngster Zeit (2020) nur eine Bewertung bekommen, wobei auch Trusted.de nicht unabhängig ist und sich den Klick zum Anbieter Weebly sich verprovisionieren läßt. Auszug aus der Bewertung: Support braucht lange um zu antworten, wenn überhaupt eine Antwort kommt.

Weebly Deutsch?

Weebly wirbt zwar auf Deutsch, spricht Neukunden auf der Webseite in deutscher Sprache an. Aber das war’s dann auch. Der früher einmal vorhandene deutschsprachige Support scheint Geschichte.

Ein Nutzer schreibt: „Suche den deutschsprachigen Support, kann keinen finden, obwohl Webseite auf deutsch?

Erfahrungen mit Weebly-Besucherstatistiken

Auch wer zutreffende Besucherstatistiken will, hat Pech: Bei Besucherstatistik liest man bei Weebly, daß die Daten von Besuchern aus dem EU-Raum von Weebly geblockt werden. Dies wohl wegen der DSGVO.

Tja, manchmal sind einheimische Anbieter bzw. wenigstens welche aus Europa dann doch besser als rigide us-amerikanische.

Weebly nach Lust und Laune

Weebly paßt Dinge nach Lust und Laune an, wie oben schon jemand beklagte.

Hier schrieb jemand von 3 Jahren, daß plötzlich seine geliebten Besucherstatistiken weg-waren. Wohl als in der EU die DSGVO kam. Und der Nutzer schreibt,  daß er 10 Wochen auf Antwort warten mußte (soviel nochmals zum Thema Support bei den Billigwebseiten-Baukästen):

„Plötzlich ist die Anzeige der Topseiten nach dem Einloggen erschwunden. …/… Dann antwortete Weebly mir nach zehn Wochen pauschal, sie würden keine Datenverarbeitungsverträge eingehen …/…“

Weebly-Kosten: Alles hat seine Preise

Alles hat also seinen Preis. Wer billigste Baukästen-Webseiten kauft, der muß das, was er spart, dann doch bezahlen. Mit Nerven und mit Wartezeit. Viele US-Firmen haben den Support übrigens nach Pakistan oder Indien ausgelagert. Was nicht prinzipiell was Schlechtes heißen muß,  solange die Qualität und die Wartezeiten sichergestellt werden. Denn sowas machen auch viele Schweizer Firmen, bei denen man für Support in Call-Centern am Balkan oder sonstwo auf der Welt landet.

Und auch das Händling scheint nicht so doll zu sein. Denn sonst würde man nicht solche Kommentare unter Weebly-Erfahrungen im Internet lesen:

„Die Wartung der Seiten ist echt mühsam. Vor allem Hochladen / Verwaltung der Dokumente, gestaltet sich sehr schwierig und zeitaufwändig.“

Erfahrungen mit AGB von Weebly

Wer schonmal Disput hatte, erfährt, daß alles auf Englisch läuft und nach us-amerikanischem Recht. Wer also wegen Datenverlusten oder Domainverlust oder sonst irgendwas Streit haben sollte mit Weebly, muß sich einen US-Anwalt nehmen…

Viel Spaß…

Apropos Domain:

Domain registrieren bei Weebly?

Wer eine CH-Domain bei Weebly haben will, kann es vergessen: Nur org. .net und .com Domains werden bei Weebly akzeptiert zum Transfer, von Neuregistrationen gar nicht mal zu reden. Bei Weebly muß man also irgendwie versuchen, seine Domain umzuleiten, was wiederrum für einen technischen Laien nicht so einfach ist. Auch hier gilt wieder, daß das bißchen Geld, was man vielleicht spart, dann wieder für Streß und Nerven drauf-geht.

Zahlungsmöglichkeiten im Webshop von Weebly

Wer us-amerikanische Kreditkarten als Zahlungsmöglichkeiten will wie Visa oder Mastercard oder von us-amerikanischen Konzernen Google-Pay oder Apple-Pay sowie Paypal nutzen will, kann Weebly nutzen.

Wer aber als Schweizer auch Twint oder SEPA-Überweisungen nutzen will, kann es vergessen. Weebly ist eben amerikanisch.

Ein Strauß interessanter Internetnet-Anwendungen

Admin post on Juni 12th, 2021
Posted in Tech allgemein, Werkzeuge Tags:

Wer gerne neue Opensource-Programme und -Webanwendungen ausprobiert, findet hier einen ganzen Strauß zu großen Teilen durchaus sehr interessanter Internetanwendungen.

Nicht nur (bessere) WordPress-Alternativen wie SPIP sind hier gelistet, sondern auch viele Anwendungen, die selbst Interessierten unbekannt sein werden wie etwa das Bezahlsystem PHPCoin.

Als Notiz zum später genauerm Durchstöbern daher:

https://tirolspace.at/scriptinstaller.html

Und schwupps, da waren die CH-Domain-Inhaberdaten anonym: Was soll das?

Admin post on Juni 3rd, 2021
Posted in Domainrecht, Domänen Tags:

Nachdem der Trend schon die letzten Jahre erfolgt ist im Ausland zog dieses Jahr auch Nic.ch nach.

Ohne es groß vorher anzukündigen wurden per 01.01.2021 plötzlich die Domaininhaber-Daten geheim.

Seit diesem Datum heißt es auf Nic.ch:
„Bei der Abfrage von .ch- und .li-Domain-Namen werden seit 1. Januar 2021 keine Personendaten mehr angezeigt. Zugang zu den Personendaten der Halterin oder des Halters eines Domain-Namens wird nur noch auf Gesuch gewährt, sofern sich die gesuchstellende Person oder Organisation authentifiziert und ein überwiegendes legitimes Interesse an den angefragten Daten glaubhaft macht.

Ob ein überwiegendes legitimes Interesse vorliegt, wird einzelfallweise geprüft. Ein legitimes Interesse kann beispielsweise vorliegen, wenn

  • ein Halter oder technischer Kontakt des betreffenden Domain-Namens die aktuelle Eintragung überprüfen möchte.
  • ein Domain-Name Kennzeichenrecht verletzt.
  • der Inhalt einer Webseite Urheber- oder Persönlichkeitsrecht verletzt.
  • eine Behörde die Daten zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben benötigt.“

Ohne viel Bürokratie und Nachweise (oder notfalls sogar einen Richterbeschluß wenn Nic.ch die Nachweise für nicht ausreichend halten sollte) kommt man nicht mehr in Kontakt mit dem Domaininhaber.

Und dies auch nicht, wenn der das eigentlich will.

Massive Nachteile für den Domainhandel

„Der Wunsch, einen Domain-Namen zu kaufen oder den Betreiber der Website zu kontaktieren, ist hingegen nicht ausreichend„, um zu erfahren, wem eine Domain gehört, heißt es seit dem 1.1.2021 auf Nic.ch weiter.

Man erfährt also nicht nur nicht von Leuten, die anonym bleiben wollen, wie man sie kontaktiert.

Sondern auch nicht von Domaininhabern, die gerne öffentlich im Register erscheinen würden.

Nur, wer mühsam eine Seite aufgeschaltet hat oder die Domain bei einem Hoster einträgt und umleitet oder Ähnliches, kann somit Domainkäufer erreichen.

Für private Domainbesitzer, die eine Domain gerne an einen Käufer geben würden zuviel Aufwand. Auch für professionelle Domainhändler ein extremer Aufwand, gerade bei großen Portfolios von tausenden Domains.

Es fragt sich daher, was das soll.

Warum nicht den Schweizer Weg der Freiwilligkeit?

Warum ist man im Domainrecht Schweiz dem rigiden EU-Weg gefolgt anstatt den freiheitlichen und naheliegenden Weg zu gehen: Wer will, daß seine Daten nicht erscheinen, wird anonym.

Wer will, daß seine Daten öffentlich auf Nic.ch angezeigt werden, der nicht.

Es wäre so einfach gewesen.

Auch Mißbrauch wird gefördert

Auch dem Mißbrauch öffnet es Tür und Tor.

Denn jetzt kann jeder heimlich z. B. ähnlichklingende Domains von Konkurrenten anonym bzw. für Außenstehende außer ihm selbst nicht sichtbar registrieren.

Möchte sich zum Beispiel ein Markeninhaber dagegen wehren kann er nicht einfach sehen, wer der Übeltäter ist, sondern muß erst auf dem rechtlichen Weg ein berechtigtes Interesse nachweisen, überhaupt erfahren zu dürfen, wem eine streitige Domain gehört.

Weder der Rechtssicherheit, vor allen Dinen aber nicht dem Domainhandel und der Freiheit ist die neue Praxis des Zwangsdatenschutzes zuträglich.

Neonfarben auf Webseiten oder Neonschrift im Logo: Wann sieht es gut aus, was ist zu beachten

Neonfarben erzeugen zwar starke Aufmerksamkeit.

Auf Webseiten wirken meist sehr grell, so wie es ja die Eigenschaft von Neonlicht im nicht-digitalen, sondern realen Raum auch der Fall ist.

Sie sind daher wohl kaum für alle Webseiten geeignet.

Für manche Webseiten aber sind sie prädestiniert.

Etwa für den Gastrobereich, namentlich das Nachleben.

Beispiel etwa das Logo auf der Webseite der Z-Bar in Chur:

Z-Bar Chur

Die Z-Bar Chur mit Logo in Neonlicht auf dunklem Hintergrund. (Quelle Bildschirmfotoausriß: Z-Bar.ch)

Auch Diskotheken ohne Neonlicht sind wohl kaum denkbar.

Oder was wäre die Veranstaltungs- und Konzertbranche ohne Neon?

Ohne wären Diskotheken und Konzertveranstaltungen undenkbar. (Bildquelle: Neon Leuchtschrift)

Ohne wären Diskotheken und Konzertveranstaltungen undenkbar. (Bildquelle: Neon Leuchtschrift)

Was ist bei Neon-Farben im Internet zu beachten?

Neonfarben wirken im Internet vor allen Dingen gut im Zusammenhang mit dunkeln Hintergründen, siehe Beispiel oben. Man sollte aus zwei Gründen keine hellen Hintergründe nehmen:

  1. weil Neonfarben schon hell sind bzw. sehr hell
  2. weil Neonfarben schlecht erkennbar / lesbar wären

Generell gilt, man sollte die Webseite nicht mit Neonfarben überfrachten, außer, man möchte bewußt, daß sie sehr auffällig, schrill oder grell daherkommt.

Das kann für Internetkampagnen durchaus sinnvoll sein und für Werbezwecke.

Generell gilt:

Neonfarben leuchten besonders intensiv, wenn man einen dunkle Farbe als Kontrast wählt.

Den Kontrast kann man noch verstärken, indem man Komplementärfarben nimmt, also solche Farben, welche sich im Farbkreis gegenüberliegen, spricht, die das komplette Gegenteil voneinander sind, wie z. B. Blau und Orange – oder Rot und Grün).

Farbkodes / Hexakodes für Neonfarben

Neongrün hat den hexadezimalen Farbkode #7cff22.

Oder wem das noch nicht auffällig genug ist und wer es noch greller möchte, der nehme#39ff14.

Möchte man den berühmten neongelben Farbton von gelben Westen wie sie im Verkehr bei Unfällen benützt werden (oder jüngst bei den sogenannten Gelbwesten-Protesten) darstellen, so ist der Farbkode #ffff00.

Neonpink hat den Hexo-Farbcode #fe019a.

Neon-violett den Hexacode #bc13fe oder auch #fe019a, siehe Bild oben mit der jungen Frau.

Auch Neon-Rot gibt es: #ff073a

Neonfarben als Hintergrund?

Nimmt man Neonfarben für Webseiten als Hintergrund, so wirkt naturgemäß der gesamte Internetauftritt sehr grell. Wenn man das will, dann sollte natürlich die Schriftart wegen der Lesbarkeit sehr dunkel sein.

Neonschriftzug als Logo

Wo – wie im obigen Beispiel der Bar in Chur es mehr Sinn macht, Neon-Farben einzusetzen, ist in Logos. So wirkt, anders als wenn man Neonfarben als Hintergrund nimmt, die Seite nicht zu schrill, sondern man kann einen schönen Akzent setzen.

Hier ist zu beachten, daß Internetauftritt und reelles Logo nicht voneinander abweichen.

Wer einen guten Webgestalter und Graphiker an der Hand hat, dem werden die nötigen Daten für das Logo geliefert, so daß er damit auch Visitenkärtli und andere Kleinigkeiten aber natürlich auch das richtige Logo als Leuchtreklame erstellen lassen kann.

Oder sich direkt selbst Neonschilder kaufen bzw. machen lassen kann via Internet.

Wer hier über die digitalen Landesgrenzen springt und im nahen Ausland kauft, kann (siehe Verweis oben) bares Geld sparen. Manche Anbieter (wie der vorgenannte) bieten sogar Ratenzahlung via Klarna an.