header

Category Archive:Suchmaschinen

Brauchen wir eine öffentliche Suchmaschine?

Admin post on Dezember 9th, 2022
Posted in Google, Suchmaschinen, Tech allgemein

Beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen und ÖR-Medien ist es schiefgegangen. Sie sind noch mehr im Gleichschritt als die globalen Konzerne und dies mit ihnen gemeinsam.

Trotzdem gibt es Forderungen nach einer öffentlichen Suchmaschine:

Wer etwas wissen will, fragt oft eine Suchmaschine. Die Ergebnisse sind aber nach Kriterien vorsortiert, die für Bürger intransparent sind und hinter denen meistens kommerzielle oder politische Interessen stehen, kritisiert der Philosoph Michael Andrick.

Heute seien einige wenige internationale Großkonzerne, sie sogenannten Tech-Giganten die wichtigsten Verlage der Welt geworden.

Ihre Stellung ist mittlerweile der von Kirche und Adel im mittelalterlichen Europa vergleichbar. Sie entscheiden maßgeblich darüber mit, welche Themen und Personen im öffentlichen Bewußtsein eine zentrale, eine nebengeordnete oder auch fast gar keine Rolle spielen: Je nachdem wie weit oben in der Ergebnisliste ein Begriff bei Internetsuchen auftaucht.
Aber nicht nur in Suchmaschinenergebnissen, auch in den sozialen Netzwerken können manche Personen und Themen ungehindert vorkommen, während andere teilweise oder auch ganz zensiert werden.

Das wies gerade ein überwiegend israelisches Autorenkollektiv in seiner Studie „Zensur und Unterdrückung von Covid-19-Heterodoxie“ in der wissenschaftlichen Zeitschrift Minerva (Springer Science) detailliert nach:

„Medien (…) und insbesondere IT-Konzerne“ haben ihrer Forschung zufolge eine zentrale Rolle dabei gespielt, die Äußerungen von Wissenschaftlern „welche die offizielle Position von Regierungen und zwischenstaatlichen Akteuren (zu Covid-19) in Frage stellen“ zu unterdrücken.

Mehr Deutschlandfunk Kultur

 

Suchmaschinen-Alternativen zu Google

Wer hat sie nicht satt? Die Zensur durch den Google-Konzern?

Google ist trotzdem immer noch die im Westen meistgenutzte Suchmaschine, obwohl eifrig bei geopolitischen Themen, bei Corona et et et zensuriert wird.

Die unten aufgelisteten Suchmaschinen verwenden ihren eigenen Suchindex. (Leser-Hinweise auf weitere Google-Alternativen gewünscht, bitte schreiben Sie uns).

Bei “kontroversen” Themen liefern Google-Alternativen sehr unterschiedliche Vorschläge und Resultate.

Die meisten anderen Such­ma­schinen nutzen die Resultate von Microsoft Bing (z.B. DuckDuckGo, welches zudem auch Tracking durch Micorsoft zuläßt, also keine unabhängige und schon gar keine datenschutz-konforme Alternative ist und zudem neuerding auch aktiv mitzensuriert. Im März 2022 gaben Google, Microsoft Bing und DuckDuckGo bekannt, daß sie zahlreiche mit Rußland in Zusammenhang stehende Webseiten aus ihren Suchergebnissen entfernen oder herabstufen würden.

Oder sie nutzen die Suchergebnisse vom besonders zensur-verseuchten sogenannten Suchmaschine (eher Zensur-Manschine wäre treffender) von Alphabet, also die Google-Suche (z.B. Startpage).

Um einigermaßen neutrale Suchresultate zu erhalten bzw. um auf das gesamte Meinungsspektrum zugreifen zu können, muß eine Alternative zu Google verwendet werden.

Gut kann man sich zum Beispiel auf dem Smartfon Brave installieren, das nicht bloß Suchmaschine ist, sondern auch ein Browser.

1Google (Alphabet, USA)

2Bing (Microsoft, USA)
Zensuriert etwas weniger, wohl auch um Marktanteile von Google zu sich zu ziehen.

3Yandex.de (Rußland)
Russische Suchmaschine, auch auf Deutsch verfügbar.

4Mojeek (Britisch)

Die bereits 2004 gegründete britische Suchmaschine Mojeek hat einen eigenen unabhängigen Suchindex.
Und zirka 4 Milliarden eigene Suchseiten.

5Brave (USA)
Will datenschutzkonform sein und ist auch zugleich ein Browser. Gute Alternative, funktioniert bestens auf dem Smartfon als neutraler Browser im Vergleich zu Safari, Chrome / Chrome etc.

6Petal (Huawei/China)

Nachdem seine Leiterin in den USA aus heiterem Himmel im Wirtschaftskrieg verhaftet wurde und die USA ihre Sanktionen gegen chinesische Konzerne wie Huawei immer aggressiver führte, entwickelte der chinesische Technologiekonzern Huawei Ende 2020 Petal.

7eTools
Diese Schweizer Meta-Suchmaschine kombiniert Ergebnisse von Google, Bing, Yandex, Brave und Mojeek.

8: Swisscows.ch
Eine datenschutz-sichere Schweizer Suchmaschine. Die Redaktion von technologisch.ch wartet noch auf Antwort, ob sie nebst dem Datenschutz auch eigene Suche haben oder einfach auf einen der großen Anbieter wie Google oder Bin zurückgreifen. Gemäß bisherigen Informationen nutzt Swisscows Bing.ch.

9: Seznam.cz (Seznam auf Deutsch = Verzeichnis) ist in der Tschechai die Suchmaschine vor Google. Der Google-Konzern kann sich trotz hohem finanziellem Aufwand in der Tschechai nicht wirklich durchsetzen. Rund zwei Drittel der Tschechen benutzen die fast dreißig Dienste von Seznam, hierzu gehören E-Mail-Adressen, Domains, Wettervorhersagen, Wörterbücher, den Kartendienst mapy.cz das Nachrichtenportal seznam zprávy und unterschiedliche soziale Netzwerke.
Man muß Suchanfragen auf Englisch oder auf Tschechisch eingeben, z. B. Text zuerst auf Deepl.com übersetzen lassen ins Tschechische und dann dort eingeben und schließlich wieder die Resultate, die ja dann auf Tschechisch kommen bei Deepl.com rein)

10: Baidoo

Baidu ist die größe Suchmaschine Chinas, allerdings fragwürdig, wenn man mit ihr Zensur umgehen möchte. Man kommt hier wohl ein stückweit vom Regen in die Traufe, wobei man trotzdem natürlich andere Suchergebnisse findet, die im Westen von Google und Co. zensuriert werden. Die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Staat hat der Baidoo wiederholt den Vorwurf eingebracht, sich an der staatlichen Internetkontrolle in der Volksrepublik China zu beteiligen.

 

 

Daniel Stricker hört nicht auf Edward Snowden: „Alles, was Sie bei Gmail oder Facebook tun, wird kopiert“

Erstaunlicherweise nutzen selbst Leute, denen gerade massenhaft die Youtube-Konten gesperrt werden andere Dienste des Google-Konzerns.

Dazu gehören selbst solche Leute wie Daniel Stricker, die aktuell im realen Leben miterleben, wie der Google-Konzern bzw. seine Tochter Youtube Videoausschnitte von Live-Berichten nachträglich verschwinden läßt.

Diese Bequemlichkeit ist verständlich, das weiß jeder, der schonmal seine Mails von einem Anbieter zu anderen zügeln mußte. Oder bei sozialen Medien jahrelang auf Facebook, Twitter und Insta usw. etwas aufgebaut hat und nun erst merkt, daß seine Daten nicht nur unsicher sind, sondern auch mißbraucht werden. Und zudem Zensur ausgeübt wird.

Doch diese Bequemlichkeit hat einen hohen Preis. Oder sogar einen sehr hohen.

Lebensfremd

Denn es ist natürlich lebensfremd, anzunehmen, daß die Daten, die z.B. per Mail eingehen, sicher sind. Es werden sogar Drittpersonen potentiell gefährdet, welche sensible Daten oder Hinweise auf solche Mail-Adressen senden.

Laut Snowden nutzen Regierungen die Daten von Google (Gmail, Youtube usw.), von Facebook (Whatsapp usw.), Twitter & Co „gegen Journalisten, Dissidenten, Einwanderer und andere gefährdete Personen.“

Snowden warnte u. a.2019 auf einer Menschenrechtskonferenz eindringlich vor Google, Facebook und weiteren Tech-Konzernen.
Auf der ORGCON19, der „UK Open Rights Group Conference“, zu der der in Rußland festsitzende Whistleblower per Videokonferenz zugeschaltet war sagte er zu Facebook und Gmail:

„Ihre Kommunikation, die, wie sie heute weitgehend stattfindet, findet nicht wirklich zwischen Ihnen und der Person, mit der Sie kommunizieren, statt. Sie passiert zwischen Ihnen und Facebook, das dann eine Kopie davon an die Person, mit der Sie sprechen oder schreiben, weitergibt, oder zwischen Ihnen und Gmail.“

Und er präzisierte für Leute, die gerne Suchmaschinen wie Google nutzen oder auf Facebook suchen, was gespeichert wird:

„Alles, was Sie getan haben, alles, was Sie in das Suchfeld eingegeben haben, alles, was Sie angeklickt haben, alles, was Ihnen gefallen hat“, sagte Snowden vor dem Publikum auf der UK Open Rights Group Conference (ORGCON19).

Umsteigen

Wer sichere Mails möchte, kann z. B. gratis welche einrichten bei Protonmail mit Servern in der Schweiz oder ähnlichen Diensten (bei sehr hohem Datenvolumen kostet es was)
Wer einen datenschutz-sicheren Browser möchte, lädt sich sicher nicht Chrome herunter, sondern den Tor-Browser.
Wer eine alternative Suchmaschine möchte, welche nicht wie Google „shadow banning“ betreibt, geht z. B. zu www.Qwant.ch
Wer eine Alternative zu Whatsapp will geht zu Telegram, das es sogar für Desktop gibt.

Es ist wie mit dem Corona-Diktat

Doch warum blieben soviele aus Bequemlichkeit und im vollen Wissen der Enthüllungen von Edward Snowdem beim Google-Imperium oder Facebook-Imperium oder Twitter und Co?
Alternative Medien wie KenFM und viele andere taten es trotz schon vor Jahren beginnenden massiven und immer dreisteren Zensuren bzw. einer Zensurwelle.

Es ist wohl wie mit Corona. Alle hoffen, daß es irgendwann von alleine gut wird und nicht noch schlimmer wird. Denn das kann man sich nicht vorstellen und will es sich nicht vorstellen. Doch wenn alle brav mitmachen, wird es immer schlimmer.

Alles was nicht staatstreu auf Linie ist, wird früher oder später gesperrt und gelöscht. Heute gibt es – um bei diesem Beispiel zu bleiben – seitens KenFM nur noch Anrißmoderation auf Youtube und dann kommt oft „Wer weiter schauen möchte, bitte Peertube oder KenTube aufrufen…“

Aber dies auch erst als es gar nicht mehr anders ging.

Snowden nutzt Twitter

Snowden nutzt übrigens Twitter. Erstaunlich, daß sie ihm das Konto noch nicht gesperrt haben. Twitter machte ja nicht einmal vor dem noch amtierenden aktuellen Präsidenten der USA halt. Vielleicht erhoffen sich die Dienste, via Twitter den Aufenthaltsort von Snowden herauskriegen zu können und lassen ihn deswegen.  Es ist wohl davon auszugehen, daß Snowden Twitter mit Vorsicht nutzt und nicht via privater IP von seinem Compi Twitter-Nachrichten schreibt. Trotzdem kein gutes Beispiel. Genausowenig wie die ORGCON19, welche als Videoplattform unter anderem auch Youtube nutzte. Die Reichweite lockt.

Allerdings

Wer allerdings einmal miterlebt hat, wie eine ganz normale Durchschnittsperson in der Schweiz sich Telegram neu auf dem Smartfon eingerichtet hat als Alternative zu Whatsapp und Facebook.

Und gesehen hat, wieviele Bekannte dieses Menschen bereits bei Telegram sind.

Der wird das mit der Reichweite auf Dauer nicht ernstnehmen können.

Und auch nicht mehr das Staats- und Konzern-Medien-Mantra bzw. die Propaganda glauben, daß Telegram etwas ganz ganz Schlimmes Russisches ist, das nur Rechtsextreme oder andere extreme Leute Telegram nutzen.

Das Telegram-Konto von Daniel Stricker dürfte wenn es so weitergeht wohl auch bald die herkömmlichen Sozial-Media-Kanäle der Konzerne des US-Imperiums überragen.

Was für eine Surrealität

Es erscheint unwirklich, surreal: Was für eine Surrealität, daß man in den 20ern dieses Jahrhunderts, des beginnenden Jahrtausends auf russische Kanäle zurückgreifen muß um der westlichen Zensur zu entgehen.

 

 

Suchmaschinenoptimierung: Was Google auch auswertet. Teil 1: Unterschied Linkpop und Domainpop

Google ist mangels fehlender Konkurrenz die Nr. 1 bei Suche im Internet.

Für Suchmaschinenoptimierer und auch für Laien, die ein bißchen ihre Webseite optimieren wollen, ist es wichtig, zu wissen, was Google alles auswertet.

 

Doch wie stuft die Krake die einzelnen Seiten ein?

Bei der Bestimmung der Suchergebnisse wertet Google – auch – Domainpop und Linkpop aus.

Domanpopularität und Linkpopularität.

Das was ist das?

Bekanntlich spielen eingehende Links bei der Einstufung, dem „Ränking“, eine große Rolle.

Wollen Sie also eine Seite nach oben bringen, müssen Sie darauf ein bißchen achten.

Nun gibt es oberschlaue Leute, die setzen einfach von einer Domain ganz viele Links auf eine andere.

Das merkt Google natürlich.

Wenn die Zielseite 15 eingehende Links von 1 Domain hat, ist der Linkpop 15, aber der Domainpop nur 1.

Es zählen bei der Domainpopularität (Domain Popularity) nicht alle Links, sondern ausschließlich die verlinkenden Domains.

Der Unterschied zwischen Linkpop und Domainpop ist also: Linkpop zeigt die Links an, Domainpop zeigt an, von wievielen unterschiedlichen Domains die Links kommen. Für die Bewertung wird die Domainvielfalt hinzugezogen.

 

Firmenblog: Sinnvoll oder Unsinn?

Admin post on Januar 23rd, 2018
Posted in Internetvermarktung, Internetwerbung, Suchmaschinen

Viele Firmen betreiben heutzutage keinen richtigen Firmenblog mehr.

Sondern integrieren das, was früher auf ihrem separaten Firmenblog zu sehen bzw. zu lesen war, in ihre Webseite. Es nennen sie dann auch Blog, was völlig ok ist oder auch wie früher, einfach „Aktuelles“ oder „News“ oder so.

Alles völlig ok.

Der Fehler: Man verschenkt ein Ränking

Was viele Firmen oder auch Politiker, Vereine, Institutionen und andere, die Blogs in die eigene Webseite packen, vergessen, ist, daß sie damit die Möglichkeit verschenken mit 2 unterschiedlichen Domains, z. B. Firma-XY.ch und XY-Blog.ch in den Suchmaschinenergebnissen zu „ränken“.

Also beispielsweise eine Firma, die

Risikostreuung in punkto Suchmaschinen

Außerdem vermeidet man so Risiken.

Das heißt, sollte mal die eine Domain abgestuft werden von Google, aus welchem Grunde auch immer, „ränkt“ man immer noch mit der anderen Domain.

Meinungshoheit höher

Belegt man mit seiner Firmenwebseite und einem Firmenblog 2 Seiten, so ist man in der Regel mit 2 Seiten ganz oben.

Sollte es einmal vorkommen, daß Leute negativ über die Firma schreiben – aus welchem Grunde auch immer – so ist der negative Eintrag 1 Platz weiter unten. Das kann durchaus bedeutend sein.

Bekanntermaßen werden die Ergebnisse ganz oben am meisten angeklickt.

Und man kann sowohl auf der Firmenwebseite als auch auf dem Firmenblog zu allfälligen negativen Ereignissen Stellung nehmen und seinen eigenen Standpunkt im Internet so besser vertreten.

Nicht umsonst zahlen viele viele Firmen Geld an Google, um einen zusätzlichen Platz oben mit Werbung zu belegen. Obwohl sie ja schon auf Platz 1 bei Ihrem Namen sind, was keine Kunst ist.

Hier geht es um Meinungshoheit. Darum, daß man andere Ergebnisse 1 Platz weiter nach unten drückt.

Wären diese Firmen bzw. deren Marketingagenturen schlau, so würden die sie einfach einen separaten Firmenblog machen anstatt die Neuigkeiten / Blognachrichten in die Webseite der Firma zu integrieren.

Dies gilt auch bei positiven Ereignissen

Und zu guter letzt:

Nicht nur bei negativen Ereignissen und Meldungen ist es von Bedeutung, seine eigene Meinung weit oben breiter im Internet zu sehen.

Auch positiven Ereignisse und Meldungen kann man mit einem Firmenblog, der einen separaten 2. Platz bei Google belegt mehr Geltung verschaffen. Weil alle Internetbesucher mehr die eigenen Stellungnahmen der Firma, die eigene Darstellung des positiven Ereignisses oder der positiven Meldung lesen.

Suchmaschinenstrategie

Unter verschiedenen Marken auftreten mit verschiedenen Webseiten ist eine Suchmaschinenstrategie wie sie Hoster in den USA benützen.

Hier ein Beispiel:

Wie EIG den Webhosting Markt in den USA heimlich aufkauft und es keiner merkt

Auch deutsche Hostingkonzerne tun dies. Z. B. ist Antagus und Vautron Rechenzentrum zusammen aber hier wird auch die Strategie verfolgt, zahlreiche Landeseiten zu platzieren in den Suchmaschinen. Wer z.B. auf nicdirect.de landet, erfährt ganz ganz unten im Impressum, daß es eine Seite von Vautron RZ (Vautron Rechenzentrum) ist.

Was keine gute Strategie ist, ist den Kundendienst aufzugeben wie es Hostmonster, Fatcow usw. (alle EIG-Gruppe) zu weiten Teilen taten.

Vorsicht vor Hostmonster-Lockangeboten!

REKLAME +++ REKLAME +++ REKLAME +++ REKLAME +++

REKLAME +++ REKLAME +++ REKLAME +++ REKLAME +++

Gratis-Webseite Jimdo: Die teuerste Webseite…

Viele Leute sammeln zurzeit Erfahrungen mit dem deutschen Gratis-Webseiten-Anbieter Jimdo und anderen Gratis-Anbietern. Was ist davon zu halten?

Jimdoo ist ein Gratis-Webseiten-Anbieter, der ab der Grundversion 2 und der Profi-Version dann allerdings recht teuer ist. Wenn man also alles mit Jimdoo eingerichtet hat und Support oder Zusatzfunktionen braucht, muß man zahlen.

So wie anderen angeblich-vermeintlichen Gratis-Webseiten-Anbietern auch.

Aber für die kleine Lokalbeiz oder einen Kleinverein lokaler Prägung wie z. B. den Pudelzuchtverein in einem Ort kann durchaus eine Gratis-Webseite Sinn machen.

Denn: Diese Mini-Geschäfte brauchen keine gute Suchmaschinenplatzierung.

Für alle anderen gilt: Sie brauchen eine gute Platzierung in den Suchmaschinen.

Etwa der Anbieter von Geweihen, sollte bei den Suchmaschinen oben gelistet sein, namentlich beim Suchwort Geweihe…

Oder auch ein Maler oder sonstwer, er nicht nur Kunden hat, die sowieso kommen (wie bei der Lokalbeiz oder sowas äußerst Spezifischem wie Pudelzuchtvereinen, von denen es ja wirklich nicht viel Konkurrenz geben dürfte… )

Jeder, der übers Internet Kunden bekommen möchte, braucht eine gute Suchmaschinenplatzierung. Beim eigenen Namen gefunden zu werden, das verkaufen dann oft Betrüger (nichts anderes sind solche Leute in meinen Augen) als ein tolles Ergebnis.

Doch jeder, der ein Geschäft oder einen Verein oder eine Person schon kennt, der ist kein neuer Kunde, kein neues Vereinsmitglied, kein neuer Wähler.

Beim eigenen Firmen-Namen auf Platz 1 zu sein ist keine Kunst…

… doch wie stuft Google angebliche Gratis-Webseiten wie Jimdo, WIX, Weebly, Shopify bei Suchbegriffen und wichtigen Suchsträngen ein (die meisten Besucher kommen über Suchstränge, nicht über Suchwörter: Z. B. jemand, der „Wohnung mieten Chur“ eingibt, will ganz konkret eine Wohnung in Chur mieten. Er würde nicht Wohnung oder nur Chur oder nur mieten als Einzelwörter bzw. Wort eingeben, sondern den ganzen Suchstrang)

Doch zurück zu Jimdo, WIX und Co:

Wer neue Kunden, neue Mitglieder, neue Wähler erreichen will, der muß bei wichtigen Suchbegriffen gefunden werden.

So muß eine Organisation, die sich beispielsweise „freizügig.ch“ heißt und sich für die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf die ganze Welt einsetzt , z. B. beim Wort „Personenfreizügigkeit“ gefunden werden. Oder eine Organisation, die sich für Tradition und Werte einsetzt, muß denn auch bei den entsprechenden Suchbegriffen gefunden werden. Beim eigenen Namen auf Platz 1 zu sein ist keine Kunst und bringt keine neuen Leute.

Alles zu abstrakt? Gut, werden wir konkret:

Ein konkretes Beispiel für die Auswirkung von Gratis-Webseiten auf die Suchmaschinen:

So muß z. B. die Organisation Anbindestall.ch beim Suchwort Anbindestall gefunden werden.

Ladezeit von Webseiten ist ein "Ränking"-Faktor für Google. Weil Google gemerkt hat, daß die Leute Seiten hassen, die laaaangsam laden. Irrwitzigerweise lädt grad nichteinmal die Webseite von Jimdoo selbst... (siehe Foto)Dieser Kunde hatte zuerst eine Webseite von der Schweizer Internetagentur Schlagwort AG, dann meinte ein Vereinsmitglied, es gänge noch ein bißchen billiger bzw. gratis und der Verein hatte eine Webseite von Jimdoo.

Einzig das Problem: Die Seite war plötzlich nicht mehr auf Platz 1 beim Suchbegriff Anbindestall. Soviel zu den Jimdoo-Erfahrungen des Vereins.

2 Jahre später wurde der Verein wieder Kunde bei Schlagwort AG und nun ist der Verein wieder auf Platz 1 beim Suchwort Anbindestall.

Fußnote: Und hat inzwischen an die 2.000 Mitglieder.

Sie glauben nicht, was Sie hier lesen?

Es ist natürlich zwiespältig, wenn so etwas vom Geschäftsführer einer Schweizer Internetfirma verfaßt wird.

Denn man könnte annehmen, er schreibt es nur, weil Jimdoo und Co mißliebige Konkurrenten sind.

Und es wäre ein Grund, diesen Beitrag kritisch zu lesen: Sie glauben also nicht, was Sie hier lesen?

Ok, dann sagen Sie mir bitte auch nur eine einzige Jimdoo-Seite, die bei einem wichtigen Suchbegriff oder Suchstrang „ränkt“ (also eine gute Google-Einstufung hat und oben auf den ersten Plätzen gelistet wird).

Und dann nochwas

Wenn Jimdoo so gut wäre, wie weisgemacht werden soll: Warum ist dann keine wirklich bedeutende Firma, kein wirklich bedeutender Verein, keine wirklich bedeutende Organisation oder Persönlichkeit bei Jimdoo?

 

Remo Maßat

Suchmaschinenoptimierung: Worauf ist zu achten?

Der Markt für Suchmaschinenoptimierung ist sehr breit. Und breit (im doppelten Wortsinne) sind auch die Angebote.

Ich erinnere mich noch zu gut, als vor vielen Jahren unser damaliger Kunde Märla AG (inzwischen übernommen worden) wenige Tage nach Fertigstellung der Webseite mich anrief und frug, er hätte ein Angebot zur Suchmaschinenoptimierung. Für nur 900 Fr. würde man ihn bei Märla AG auf Platz 1 bringen, hätte der Anrufer fest versprochen.

Achten Sie darauf, daß Sie bei Suchmaschinenoptimierung nicht Geld für nichts ausgeben!

Achten Sie darauf, daß Sie bei Suchmaschinenoptimierung nicht Geld für nichts ausgeben!

Ich ärgerte mich schwarz, vor allen Dingen, weil wir die damalige Webseite für weniger als 900 Franken erstellt hatten (ja, so billig waren wir damals noch) und erklärte dem Kunden, daß er automatisch auf Platz 1 kommt, wenn er nur ein paar Tage wartet. Denn eine Märla AG gibt es schweizweit nur einmal, es ist also eine Unverschämtheit, überhaupt einen einzigen Rappen für eine solche Art der „Optimierung“ zu nehmen.

Aber immer wieder erlebe ich Neukunden, die mir erzählen, was für eine tolle Suchmaschinenagentur sie hätten. Für nur wenige tausend Franken hätte man sie auf Platz 1 gebracht! Beim eigenen Namen.

Solche Sachen kann man natürlich jemandem verkaufen, der wirklich wichtige Wörter wie Konversionsrate oder SEO noch nie gehört hat. Das ist die Anzahl der Neukunden, die meßbar durch eine Optimierung kommen.

Doch dazu mehr unten.

Zuerst noch mehr zu dem, was Sie vermeiden sollten:

Bauerfängerei vermeiden!

Nun gibt es tatsächlich Internetagenturen, die nichtmal darauf achten, daß sie ihren Kunden kurz bei ein paar Suchmaschinen anmelden, damit sie schleunigst auf Platz 1 kommen beim eigenen Namen. Ein gefundenes Fressen für SEO-Betrüger (in meinen Augen ist es Betrug, für eine Arbeit von wenigen Minuten tausende Franken oder wie im obigen Beispiel auch „nur“ 900 Franken zu nehmen.

Daher gilt:

Achten Sie darauf, daß sie bei wirklich wichtigen Suchbegriffen nach oben kommen, die Ihnen neue Kunden bringen.

Und unterschreiben Sie keinen Blödsinn, wie daß man sie beim eigenen Namen oder ähnlichen Dingen auf Platz 1 bringt (z. B. ein Schreiner, der der einzige Schreiner in Hinterhelfenswil ist, den kann man mit wenigen Minuten „Arbeit“ auf Platz 1 bringen beim Wort Schreiner und seinem Ort. Die Liste an sinnlosem aber teurem Blödsinn ist also lang. Und Laien kapieren kaum, wenn sie von der SEO-Agen

Was ist die Konversionsrate?

Wichtig ist nicht nur die Anzahl der Seitenbesucher, an der Sie sich ergötzen können. Viel wichtiger ist, welcher Seitenbesucher zum Käufer und Kunden wird. Die sogenannte Konversion (bzw. Englisch "conversion", sprich "Konvöhrschn"

Wichtig ist nicht nur die Anzahl der Seitenbesucher, an der Sie sich ergötzen können. Viel wichtiger ist, welcher Seitenbesucher zum Käufer und Kunden wird. Die sogenannte Konversion (bzw. Englisch „conversion“, sprich „Konvöhrschn“

Doch was ist nun eigentlich die schon oben erwähnte Konversionsrate?

Die Konversion (lateinisch soviel wie „Umwandlung“) bedeutet nichts anderes als die Anzahl derjenigen Besucher Ihrer Seite, die sich auch in Käufer / Kunden verwandeln.

Daher kommt es drauf an, wie Sie werben.

Beispiel: Wenn Sie Bannerwerbung für eine Metzgerei in einem Magazin für Veganer oder auf der Seite www.Fenchel.ch schalten, werden Sie eine niedrige Konversion haben.

Wenn Sie Angebote für Schweizerfranken-Kredite auf www.Schweizerfranken.ch schalten, ist die Konversion schon höher.

Noch besser ist die Konversionsrate, wenn Sie Leute erreichen, die gezielt genau nach Ihrem Produkt suchen.

Die meisten Besucher kommen durch Suchstränge, nicht Suchwörter. Zumindest die meisten Käufer.

Beispiele für gute und schlechte Suchmaschinenoptimierung

Beispiel: Sie verkaufen Digitalkameras und wollen gerne bei Digitalkameras nach oben.

Viel besser ist es, wenn Sie bei „Digitalkamera billig kaufen“ nach oben kommen.

Warum? Dieser Mensch, der das eintippt bei den Suchmaschinen, der sucht keine Anleitung oder ein Bild, um einen Text von sich zu garnieren. Er hat konkrete Kaufabsicht. Und zwar mit großer bzw. größter Wahrscheinlichkeit.

Daher ist das Internet oft der beste Vermarktungskanal. Eine gute Suchmaschinenagentur kann Ihnen genau die Begriffe und Suchstränge herausfinden, die wichtig für Sie sind. Und nicht solche, die leicht zu optimieren sind gegen teures Geld.

„Google Responsive Test“: nicht immer 100% zuverlässig

Responsive Test GoogleModerne Webseiten setzen heute bekanntlich auf responsive Gestaltung („resposive design“).

Internet-Monopolist Google stellt für Webentwickler („web developer“) ein Werkzeug zur Verfügung, den Google Responsiv Test.

Wie das Beitragsbild zeigt, ist der Resposivtest nicht immer 100% zuverlässig.

Zum Beispiel bei einer Seite, bei der der mobile Inhalt über den Rand hinausgeht, aber Google eine responsive Version (auch, wenn sie noch unvollständig / falsch programmiert ist) erkennt, wird dies nicht erkannt.

Der Responsiv-Test ist also nur ein Anhaltspunkt, er sagt nichts über die Qualität der Programmierung aus.

Etwa darüber, ob die Navigation nutzerfreundlich ist. Oder ob der Inhalt richtig zu sehen ist (oder über den Rand hinausgeht).

Dies sollte man beachten, wenn man dieses Google-Werkzeug benutzt.

Denn auch etwa, wenn gar keine mobile Version hinterlegt wurde, also gar nicht vorhanden ist, sondern bloß ein Fülltext anstatt-dessen, gratuliert der Responsiv-Test von Google herzlich mit einem „großartig“.

Sehen Sie selbst:

Bildschirmfoto 2016-04-10 um 05.36.14

Webseitenladezeit und Google: Warum kleine CMS wie CMSimple-XH die Gewinner sind

Zitat von Matt Cutts, Googel-Suchergebnis-Qualitäts-Mannschaft (Google Search Quality Team):

„Beschleunigung der Webseiten ist extrem wichtig. Schnellere Webseiten sorgen für zufriedene Nutzer. Seitengeschwindigkeit wird zum Ränking-Signal.“

Jeder haßt Webseiten, die ewig lange brauchen, um zu laden. Jeder liebt Webseiten, die schnell laden.

Dies wirkt sich folgerichtig nun auch auf das Ränking („ranking“) bei Suchmaschinen aus.
Natürlich!

Daher sollte man für kleine Webpräsenzen wie den lokalen Handwerker oder lokale Dienstleister, die eine handvoll an Unterseiten haben, keine überfrachteten und lahmen CMS mit Datenbank einsetzen, die wie – um ein schlimmes Beispiel zu nennen – etwa bei WordPress zudem noch langsamer werden durch zahlreiche Erweiterungen (plugins).

Es braucht für kleine KMU-Webseiten in aller Regel keine CMS, die erst langwierig eine Datenbank aufbauen.

Die verlangsamte Ladezeit schadet der Einstufung bei den Suchmaschinen, also dem Kunden.
Und die extrem aufwändige ständige Bewirtschaftung von Erweiterungen wie etwa bei WP schadet der Agentur oder dem Kunden. Ersterer, wenn sie die ständige Bewirtschaftung macht und wenig oder gar nichts für verlangen kann. Und letzterem, wenn er für diese überflüssige Arbeit viel Geld zahlen muß.

Hinzu kommen bei WP die unzähligen neuen Versionen, die fast unisono nur Verschlimmbesserungen und Verkomplizierungen mit sich bringen. Auch hier gilt das gleiche wie für die Erweiterungen schon oben geschildert.

Daher: Man schone Nerven von sich und von Kunden und man gönne den Kunden datenbankfreie CMS.

Eine große Liste von solchen CMS gibt es bei Mustafa Görmetzer.

Ein bewährtes und weitverbreitetes CMS ist CMSimple-XH. Es gibt es lange, es ist stabil, es hat eine große Nutzergemeinschaft und es ist für kleine Webseiten einfach überlegen im Vergleich zu datenbankbasierten Systemen.

Hinzu kommen die Komplikationen, die sich beim Sichern oder beim Zügeln ergeben, etwa bei einem Hosterwechsel. Jeder, der schonmal ein WordPress gezügelt hat, hat sicher erlebt, wieviele Komplikationen es geben kann.

Gute Webgestaltung für KMU setzt daher auf Qualität und nicht auf Kompliziertheit. Für KMU-Webseiten gibt es mehr als genügend WordPress-Alternativen. Für Blogs gibt es ebenfalls zahlreiche WP-Alternativen wie etwa Nibbleblog (ohne Datenbank), um nur ein System anzusprechen.

Suchmaschinenoptimierung und die Anzahl der Links

 

Der Anbieter Venio schreibt über Effizienz im SEO-Bereich.Effiziente Google SEO bedeute keineswegs, daß die Anzahl der Links nicht entscheidend ist.

Zitat: „Links sind nicht gleich Links. Die Anzahl der Links ist vollkommen unwichtig. Ein einziger Link kann mehr Wert sein als hunderttausende davon. Die Qualität ist wichtig, die Quantität spielt überhaupt keine Rolle. Seien Sie also vorsichtig, wenn ihnen eine gewisse Anzahl Links versprochen wird.“

Google-SuchmaschinenoptimierungUnd da hat der Anbieter recht, denn es kommt vielmehr auf die Qualität der Links an.

Allerdings auch zunehmend auf die Authentizität.

Viele Suchmaschinenoptimierungsagenturen machen den großen Fehler, ausschließlich auf der krampfhaften Suche nach Links von Seiten mit ganz ganz hohem Google-Ränking zu setzen.

Das ist ein grober Fehler, denn Google ist natürlich in der Lage eine unnatürliche Linkstruktur zu erkennen.

Die ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Seite ausschließlich Links von Seiten mit hohem PR hat. Solche Seiten werden von Google langfristig abgestuft, spätestens wenn wieder einmal der Algorythmus angepaßt wird, passiert es: Viele wundern sich über eine in ihren Augen ungerechte Abstufung, denn sie haben doch ach so tolle (hochwertige) Links.

Dabei sorgen genau die dafür, daß Google eine unnatürliche Linkstruktur ausmacht.

Genauso unnatürlich ist es, wenn eine Seite plötzlich einen ganzen Haufen Links dazu-bekommt auf einen Schlag. Auch dies kann genau zum Gegenteil führen, nämlich einer Abstufung. Ganz besonders, wenn noch Kriterium 1 erfüllt ist, daß diese Links „zufälligerweise“ alle von Seiten mit hohem Google-Ränking kommen.

Wer sowas macht, der kann sich gleich wie einen bunten Hund anmalen und ein Schild umhängen mit dem Text: „Hier stimmt was nicht.“

Daher spielt bei Suchmaschinenoptimierung tatsächlich weder die bloße Anzahl der Links eine Rolle, aber es gibt eben auch eine ganze Armada an weiteren Faktoren, durch welche Google unnatürliche Linkstrukturen erkennt.