Abhängigkeit von „social media“-Konzernen birgt Gefahren. Dessen sind sich die meisten der Nutzer gar nicht bewußt, sofern sie nicht betroffen sind.
In welcher Abhängigkeit sie sich befinden und daß ihnen von einem Tag auf den anderen bzw. von einer Sekunde auf die andere „das Licht ausgeknipst“ werden kann.
Ein Konto von Twitter oder Facebook kann auch mal von einem Tag auf den anderen weg-sein.
Warum es wichtig ist, sich nicht auf soziale Medien wie Twitter, die im fernen Amerika liegen, zu verlassen und warum es wichtig ist, eine eigene Webpräsenz zu führen und ein stück-weit unabhängig zu sein von „Social Media“-Konzernen im Ausland, ist, daß Twitter ohne Begründung Konten löscht.
Ganz egal, was man vom Stil und der Tonalität von Akif Pirincci hält (mir liegt die Tonalität nicht), aber er ist ein Beispiel dafür auf das ich grad zufällig stoße, wie Twitter im Zeitalter der politischen Korrektheit Konten unangekündigt und ohne Begründung löscht.
Pirincci schreibt dazu (bezeichnenderweise nur auf Facebook, das ihn auch schon oft unangekündigt löschte und nicht auf seinem Blog):
„Twitter hat gerade ohne Angabe von Gründen meinen Account gelöscht. Die Umvolkung und Islamisierung Deutschlands erreicht in der Zwischenzeit wohl einen kritischen Punkt. Da will man nicht im Wege stehen.“
Das kann natürlich auch Leuten anderer Gesinnung als der Akif Pirinccis (der schon Pech mit der Auswahl seiner Internetagentur Torsten Ulke hatte) passieren und daher: Ganz egal, für was man im Internet steht oder stehen möchte. Wichtig ist, eine eigene Webpräsenz zu betreiben, wenn man nicht von einem Tag auf den anderen „das Licht ausgeknipst“ bekommen will.
Je nach Land, in welchem man sich befindet und je nachdem, welche Gesinnung seitens der Regierung angesagt ist, kann so eine Abhängigkeit fatal sein.
Ob z. B. in Rußland, in welchem es die Facebook-Alternative VK gibt, gelöscht wird, weiß ich nicht. Aber in China sicherlich oder in arabischen Ländern.
Sinnvoll: Rundbriefe
Mit einer eigenen Webseite oder einem eigenem Blog oder einer Kombination aus beidem hat man übrigens ja auch die Möglichkeit, Leser an sich zu binden, indem man kostenlose Rundbriefe („newsletter“) anbietet.
Und ist damit autark und ohne Abhängigkeit von Facebook, Twitter und Co.
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