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„Kritische Sicherheitswarnung“: Google hat eine verdächtige Kontoanmeldung verhindert, bei der Ihr Paßwort benutzt wurde“

Was für eine Spinnerei von Adsense bzw. Google-Ads, wie Google-Adsense ja jetzt neu heißt seit Kurzem.

Es ist mir nun schon zum wiederholten male passiert, daß ich bei einem Kunden sitzend, Google-AdSense bzw. Google-Ads zeigen wollte aus verschiedenen Gründen.

Zuletzt in Spreitenbach.

Und wieder passierte das Bescheuerte.

Google läßt mich einfach mit meinem eigenen Nutzernamen und auch mit dem richtigen, zutreffenden Paßwort nicht rein!

Und sperrt einen aus.

Nur deswegen, weil man sich von einem anderem Rechner bei einem Kunden einloggen will und nicht vom eigenen Compi.

So idiotisch.

Hat Google noch nicht was von Mobilität gehört? Man muß ja nicht gleich von Globalisierung sprechen, denn für Spreitenbach muß man keine neue Zeitzone einstellen, oder?

Verstehen könnte ich, wenn Google sperrt trotz richtiger Zugangsdaten, wenn sich jemand mit einer russischen, amerikanischen, chinesischen oder sonstigen IP einloggen will.

Aber Spreitenbach? Ist auch Schweiz. Liegt in der Eidgenossenschaft, liebe Google-Leute aus aller Welt, die ihr in Zug arbeitet. +

Abnerv

Es kommt auch noch Tage später immer bei mir eingeblendet das nervige Gelaber: „Hinweis: Google hat eine verdächtige Kontoanmeldung verhindert, bei der Ihr Passwort benutzt wurde.Jetzt nachsehen.
Ich will aber nicht „nachsehen“, denn ich weiß ja, daß ich das war. Mann Google. Was glaubst Du, warum ich nicht nachsehen will?
Und wielange willst Du mir noch diesen „Hinweis“ nervig anzeigen?
Und warum überhaupt sperrst Du Leute aus, die richtiges Login und Paßwort auf Anhieb eingeben?

Also hab ich halt andere Werbemöglichkeiten dem Kunden gezeigt.

Kritische Sicherheitswarnung

Und dann der bescheuerte Text, den man liest bei der „kritischen Sicherheitswarnung“.

Google hat jemanden, der Ihr Paßwort kennt, daran gehindert, sich in Ihrem Konto anzumelden. Wenn diese Anmeldung nicht von Ihnen ausging, ändern Sie bitte sofort Ihr Paßwort.

Nein Google, Du hast nicht „jemanden“ daran gehindert, sondern den Google-Konto-Inhaber!

Du Idiot!

Tote Webagenturen, Internetfirmen-URLs, die gelöscht wurden

Am Internetmarkt ist eine Konsolidierung im Gange.

Das ist schon lange zu beobachten.

Hier eine Liste toter Webagenturen. Die Liste ehemaliger Internetagenturen für Webgestaltung, Kommunikation im Internet, Internetwerbung usw. usf. erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Es sind einfach Internetagenturen, die es einmal gab und nicht mehr gibt.

Sollte Ihre Webagentur nicht mehr erreichbar sein, können Sie uns dies schreiben, damit wir die Liste vervollständigen.

Internet im Wandel

Daß zahlreiche Internetagenturen schließen zeigt nicht nur, daß es nicht so einfach ist mit einer Webagentur oder Internetmarketingagentur dauerhaft Geld zu verdienen und möglicherweise auch, daß es anspruchsvoller ist, als viele Internetfirmengründer einmal dachten.

Und es zeigt, daß bei der Wahl der Internetfirma durchaus auch ein Faktor ist, zu schauen, wie langlebig die Aussichten für das Bestehen sind.

Oft sich kleinere Agenturen billiger, was ein Vorteil ist. Aber so schnell, wie sich das Internet wandelt, kann eine Webseite schnell veraltet sein und man braucht dann Hilfe, sie zu aktualisieren. Wenn es dann die Webagentur nicht mehr gibt, muß man sich nach einer neuem umsehen.

Man kann schon seit längerem monatliche Listen führen von Internetagenturen, die schließen.

Liste Juni 2019

Liste Mai 2019

webpanther.ch

FastDesign.ch

Fast-Design.ch (2 unterschiedliche Agenturen)

WitschiSolutions.ch (WitschiSolutions.com)

Dieses Geschäft ist in der folgenden Branche tätig gewesen: Computerprogrammierung, Webdesign.

http://web-lauper.ch/

Die „Anforderung des kostenlosen Report „Kundengewinnung per Autopilot“ war hier möglich. Beim der eigenen Agentur hat es mit der Kundengewinnung per Autopilot nicht so geklappt oder es hat andere Gründe für die Schließung / Aufgabe der Domain usw.

Liste April 2019

Webseite inaktiv seit April 2019:

Design Solutions

Unter der offenbar begehrten Domain Design-Solutions.ch befanden sich seit 20 Jahren immer wieder Webagenturen und Designagenturen, zuletzt aus dem Rheintal.

Auf Facbook sind Spuren der letzten Firma noch zu sehen, die offenbar auch Bierdeckel gestaltete:

Davor gehörte die Domain zu einer Agentur namens Wülser Design solutions, bis zirka 2009:

MyDesignTool.ch

Eine Firma namens „Everyday English GmbH“ betrieb dieses Seite, deren eigene Seite offenbar mit einem Hostpoint-Webseiten-Baukasten gemacht ist aktuell (Quelltext: „With Hostpoint’s hostpoint.ch/en/website/“ rel=“nofollow“>Sites</a>, you can create your own professional website in just a few minutes &ndash; no programming knowledge required! Use our simple modular tools and you’ll be done in no time.)

Man konnte dort gratis (Basisversion), für 500 Franken oder „ab“ 5.000 Fr. Webseiten selbst erstellen oder (Letzteres) kreieren lassen.

Auszug aus „Über uns“:
“ myDesignTool gibt Ihnen die Möglichkeit Ihr eigener Webmaster zu werden! Mit unserem benutzerfreundlichem Redaktions-System können Sie selbst Seiten erfassen, editieren oder löschen, Dateien und Bilder hochladen, Foren starten und News Reports erstellen! Zurzeit stehen drei verschiedene Layouts zur Auswahl, die Sie persönlich anpassen können, Ihr Farb-Schema wählen und ein eigenes Logo implementieren.Wer kann myDesignTool nutzen?Alle, die eine eigene Webseite wollen! Egal, ob Sie eine internationale Firma oder eine Sportmannschaft sind! Unsere Layouts sind sehr flexibel!Um allen Ihren Wünschen zu entsprechen, offerieren wir folgende Optionen:

 

Beonweb.ch

Eine zweifellos schöne Webseite, aber nur in Englisch, hatte diese Internetagentur und auch ein sinnvolles Preismodell für laufende Wartung, was beim heute schnellebigen Internet wohl unabdingbar ist, wenn man ernsthaft ein Webprojekt betreiben will.

ADN Multimedia, www.ADNmultimedia.ch

A propos de NOUS

Frühere Selbstdarstellung der Multimedia-Agentur im Internet:
ADNmutlimedia vous propose son expertise dans le domaine informatique depuis 1998, en cas de problèmes informatiques, nous pouvons vous assiter à distance grâce au logiciel

webdesign-by-zwahlen.ch

TecnoLabs.ch

Eine Internetagentur, die in keiner Landessprache der Schweiz, sondern in Spanisch oder sowas publiziert hatte.

Offenbar Chile-Bezug.

Squarefish.ch

Der Quadratfish ist ein beliebter Name für Internetagenturen aber steht nicht unbedingt für Beständigkeit. Im In- und Ausland gibt es viele geschlossene Webagenturen mit diesem Namen.

Im deutschsprachigen Bereich ist der Name außerdem für Tippfehler vorprogrammiert also nicht ideal für Wiedererkennung und Auffindbarkeit.

WebRichner.ch

Online-Kommunikation in St. Gallen.

GT-Graphik.ch

Eine weitere ehemalige Webagentur-Seite, die seit April 2019 nicht mehr erreichbar ist.

Grafikzone.ch

Ausriß aus dem alten Inhalt der Webgestaltungsagentur:

Wie definieren Sie den Begriff Multimedia?
Multimedia wurde lange Zeit leider als Zauberwort verstanden. Der Begriff galt als Erfolgsrezept mit allen möglichen Sinngehalten. Eigentlich handelt es sich aber um nichts anderes, als den Einsatz verschiedener Medien zugleich. Das «Verschiedene / Multi…» bezieht sich auf die Bereiche Bild, Grafik, Animation, Film, Text sowie Ton. Einsatzgebiete sind Fernsehen, Computer, CD-Rom bzw. DVD-Produktionen, Computer-Lernprogramme (CBT), Präsentationen oder digitale Visitenkarten.
Interaktivität ist dabei das Qualitätsmerkmal, Maßtab für den didaktischen Aufbau einer multimedialen Produktion.
Sprechen wir vom selben?

WebInterim.ch

Hier handelt es sich nicht um eine richtige Webagentur-Seite, sondern um einen Anbieter, der Praktika für Webmarketing, Webgestaltung usw. angeboten hatte.

Auszug aus der früheren Webpräsenz:

Stages ouverts

La durée des stages est en principe de 3 mois.

D’autres durées et une éventuelle rétribution peuvent être convenus, selon accord entre les stagiaires et l’entreprise offrant le stage.

Pour consulter le réglement d’organisation des stages, veuillez cliquer ici

En ce moment, nous n’avons pas de stage à vous proposer, cependant nous sommes en contact avec plusieurs entreprises intéressées, et la liste des stages disponibles sera publiée ici prochainement.

Si vous désirez être informé-e aussitôt qu’une place de stage sera disponible, cliquez ici pour accéder au formulaire d’inscription,

StarWebsites.ch

Web-Grafiker.ch

Webgraphic.ch

So sah der Webgestaltungs-Anbieter 2003 aus:

Designfrog.ch

Zirka von 2008 bis 2018.

So sah die Seite der Internetagentur einstmals aus:

Webgraphik.ch

Netvision.ch (übernommen)

netvisio.ch

Webgears.ch

Masternet.ch

1996 Internetdienstleistungen für Geschäftskunden

https://web.archive.org/web/19961221050430/http://www.masternet.ch/

Freibeuter Media

http://freibeutermedia.ch/

Schwerpunkte der ehemaligen Schweizer Webagentur: Content Marketing, Event Management, SEO, Social Media und AdWords

WordPress: „Warning: Illegal string offset ‚filter‘ in…“ + „wp-includes/taxonomy.php on line“

Aktuell mußten wir uns mit mehreren WordPress-Installationen herumschlagen, bei denen nach einer der zahllosen Aktualisierungen (warum können die eigentlich nichtmal ein System hinstellen, was länger als ein paar Wochen oder sogar nur Tage hält?!) folgende Meldung erschien:

Warning: Illegal string offset ‚filter‘ in /var/www/vhosts/s-x.ch/technologisch.ch/wp-includes/taxonomy.php on line 1442

Nach einigem „guhgeln“ fanden wir schließlich die Lösung, woran es liegt, daß „Warning: Illegal string offset ‚filter‘ in“ und so weiter als Fehlermeldung kommt, die lästigerweise in jedem Beitrag sich prominent oben öffentlich platziert hatte.

Daher hier kurz die Lösung.

Es liegt an einer Erweiterung (einem „plugin“) für WP.

Und zwar an der eigentlich auf vielen WP-Seiten jahrelang zuverlässig im Einsatz befindlichen Erweiterung „Hupso Share Buttons for Twitter, Facebook & Google+„.

Diese deaktivieren und Problem gelöst.

Man kann später mal neu aktivieren und aktualisieren, ob dann Problem wieder auftritt oder muß eine neue Erweiterung als Alternative suchen.

Außerdem wurde zudem auf dem Schreibtisch („dashboard“) folgende Meldung ausgeworfen oben:

Warning: Declaration of Social_Service_Facebook_Account::child_account_avatar($child_account) should be compatible with Social_Service_Account::child_account_avatar() in /var/www/vhosts/s-x.ch/xn--rhtische-zeitung-wnb/wp-content/plugins/social/lib/social/service/facebook/account.php on line 6

Hostpoint down: Domainregistrierung und Hosting-buchen geht nicht

Wer aktuell auf Hostpoint eine Domain registrieren will, erhält folgende Meldung:

Die Verfügbarkeit der Domain konnte nicht überprüft werden! Bitte versuchen Sie es erneut oder kontaktieren Sie den Support

Wer nun probiert, auf „Weiter ohne Domain“ zu klicken und ein Hosting buchen will, erhält dann diese Meldung bei Hostpoint:
„Bitte wählen Sie mindestens ein Hosting Produkt oder einen Domain aus.“

Danach wird man zurückgeworfen in eine Endlosschleife und landet wieder bei der Domainregistration, die aber nicht geht.

Bargeldabschaffung: Bargeld vs. digitales Geld betrachtet in punkto Freiheit vs. Kontrolle

Admin post on März 29th, 2019
Posted in Tech allgemein Tags:

Viele Regierungen in Europa wollen am liebsten Bargeld abschaffen.

Je schlechter die jeweiligen Regierungen wirtschaften, desto größer die Anstalten, Bargeld möglichst abzuschaffen.

So hätte die jeweilige Regierung vollkommene Kontrolle über die Werte der Bürger. Häuser und Wohnungen sind im Grundbuch eingetragen und haben als Immobilien die negative Eigenschaft immobil, also unbeweglich zu sein.

So wurde zum Beispiel via Lastenausgleich nach dem 2. Weltkrieg auf die Immobilienbesitzer von Restdeutschland vom Staat zugegriffen.

Doch auch digitales Geld auf dem Konto kann man leicht sperren.

Sie glauben nicht, daß sowas passiert? Dann schauen Sie mal nach Griechenland oder Zypern. In diesen Ländern kriegten die Leute plötzlich nur noch 50 Euro am Bankomaten und Konten wurden vielfach vom Staat leergeräumt.

Weiterer Faktor: Bürgerüberwachung

Vor einigen Tagen sah ich ein Video, in dem gezeigt wurde, daß man in Schweden vielerorts nicht mehr mit Bargeld zahlen kann.

In diesem skandinavischen Land werden sogar Kleinstbeträge wie 20 Eurocent mit Kreditkarte und anderen digitalen Zahlungsformen beglichen.
Wer mit Bargeld zahlen will bzw. als Händler Bargeld noch annimmt wird mit extrem hohen Kosten malträtiert.

Es heißt, Bargeld zu verarbeiten (automatisiert zu zählen) sei ein Kostenfaktor. So die Banken. Als ob es keine Kosten (Rechenleistung, Hardware, Strom usw. usf.) verursachen würde, digitales Fiatgeld zu „zählen“.
Natürlich ist das auch nicht kostenfrei, sondern kostet auch.

Hierbei geht es nicht nur um Bequemlichkeit, sondern natürlich auch – wie oben schon angeschnitten – um Bürgerrechte, um Überwachung und Kontrolle oder Freiheit.

Wenn man manche Schweden-bargeldlos-Videos so sieht, fragt man sich aber auch anderes.
In punkto gläserner Bürger stellen sich fragen.

Was passiert mit dem Politiker, der – um einen den „klassischen Fall“ zu bemühen, der ein Etablissement besucht und dort mit Kreditkarte oder anderem digitalem Geld zahlt?

Er wird klar erpreßbar. Potentiell zumindest. Auch 20 Jahre später kann man den Bordellbesuch noch nachweisen.

Geheimdienste sollen solche Daten angeblich sammeln, was nicht einmal allzuweit hervorgeholt scheint.
Aber man muß nichtmal soweit gehen.

Bild: Model einer Escortagentur ( Quelle: www.adorable-escort-muenchen.de )

Bild: Model einer Escortagentur ( Quelle: www.adorable-escort-muenchen.de )

Auch eine Kreditkartenabrechnung, die irgendwo herumliegt und in falsche Hände (Eherfrau, politische Konkurrenten usw. usf.) gerät, reicht schon für einen Skandal.

Schweden: Moralisten freuen sich vermutlich

In Schweden, wo auch bei Alkohol noch die hohe „Moral“ der hohen Besteuerung gegen Alkoholkonsum gilt, also man versucht, mit hohen Preisen etwas in Richtung Prohibition zu gehen (wenn man es etwas überspitzt formulieren will), dürften sich die Moralisten freuen.

Denn auch das sogenannt älteste Gewerbe der Welt dürfte an Beliebtheit bei Politikern und anderen Leuten des öffentlichen aber auch privaten Lebens stark leiden unter der ausschließlich digitalen Zahlungsmöglichkeiten.

Doch zurück zum Alkohol.

An Universitäten besonders im Süden, der mehr bevölkert ist und näher zum „Festland“ Europas liegt werden organisiert Reisen zum Trinken nach Deutschland angeboten.

Ganze Busunternehmen leben nur von diesen Reisen, auch die Fährunternehmen freuen sich über diese Umsätze.

Und wer weiß, vielleicht fahren Schweden, zumindest prominente auch zu anderen Zwecken aufs Festland…

Bargeldverbote oder Quasi-Abschaffungen führen vermutlich genauso wie Verbote oder Drangsalierungen wie beim Alkoholkonsum auch zu Verlagerungen.

 

 

Wikipedia als lauteste Stimme gegen EU-Urheberrechtsgesetz: Angst davor, daß eigene Autoren Mist bauen? Angst vor Zwang zur Deanonymisierung?

Wer heute Wikipedia aufruft, der gelangt nicht zum gewünschten Wikipedia-Artikel, sondern liest das untige Beklagen über das neue Urheberrechtsgesetz in der EU.

Wikipedia wäre gut beraten, wenn sie ihren politisch und ideologisch motivierten Autoren einmal sagen würden, daß sie sauber schreiben sollen und es sich bei Wikipedia um ein Lexikon handelt, nicht um ein Agitationsinstrument.

Noch schlimmer sind hier nur noch die – offenkundig zahlreichen – Autoren wie Benutzer Feliks alias Jörg Egerer bzw. Jörg Matthias Grünewald, die im Dunkel der Wikipedia-Anonymität ihre Macht dazu nutzen, um persönliche Fehden auszutragen. Also von Leuten, die sich nicht mögen, wie z. B. ehemaligen Klassenkameraden, die heute prominent geworden sind – im Gegensatz zu ihm – einfach die Wikipedia-Artikel negativ umschreiben, um nur eines dieser schrecklichen / erschreckenden Beispiele anzuführen, das die Öffentlichkeit dank Dirk Pohlmann und Markus Fiedler sowie der Gruppe42 nun weiß.

Angst vor Deanonymisierung? Oder wirklich nur vor dem Urheberrechtsgesetz?

Wenn das neue Urheberrechtsgesetz vor dem Wikipedia so Angst hat, kommt, hieße das wohl in der Konsequenz auch, daß das heimliche anonyme Schreiben und Agitieren (mißliebige Leute negativ darstellen, Leute, die der Wikipedia-Autor mag, positiver darstellen) nicht mehr geht.

Weil wegen der Urheberrechtshaftung möglicherweise Wikipedia gezwungen sein könnte, die Autoren nicht mehr anonym agieren zu lassen?

Es fällt jedenfalls auf, daß Wikipedia die Institution ist, die am lautesten gegen das neue EU-Urheberrechtsgesetz schreit.

Hier das, was aktuell wieder einmal auf der Wikipedia-Seite kommt:

DIES IST UNSERE LETZTE CHANCE. HELFEN SIE UNS, DAS URHEBERRECHT IN EUROPA ZU MODERNISIEREN.

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

warum können Sie Wikipedia nicht wie gewohnt benutzen? Die Autorinnen und Autoren der Wikipedia haben sich entschieden, Wikipedia heute aus Protest gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform abzuschalten. Dieses Gesetz soll am 26. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleinste Internetplattformen müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels fehler- und missbrauchsanfälliger Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten alle Webseiten für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Beides zusammen könnte die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit erheblich beeinträchtigen.

Obwohl zumindest Wikipedia ausdrücklich von Artikel 13 der neuen Urheberrechtsrichtlinie ausgenommen ist (allerdings nicht von Artikel 11), wird das Freie Wissen selbst dann leiden, wenn Wikipedia eine Oase in der gefilterten Wüste des Internets bleibt.

Gegen die Reform in ihrer gegenwärtigen Fassung protestieren auch rund fünf Millionen Menschen in einer Petition, 145 Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen, Wirtschafts- und IT-Verbände (darunter Bitkom, der deutsche Start-Up-Verband oder der Chaos-Computer-Club), Internet-Pioniere wie Tim Berners-Lee, Journalistenverbände sowie Kreativschaffende.

Wir bitten Sie deshalb darum, die Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu kontaktieren und sie über Ihre Haltung zur geplanten Reform zu informieren.

Danke.

 

Probleme: Facebook im Wartungsmodus, kommentieren u. teilen geht nicht

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Kinox.to und Alternativen

Admin post on Februar 2nd, 2019
Posted in Tech allgemein

Kinox.to oder Movie2k.to, bieten kostenloses Ansehen von Filmen via Stream, sind aber oft aufgrund der großen Nachfrage überlastet, genauso wie Streamcloud.

Hier einige Alternativen für Kinox.to:

KinoX Alternativ-Adressen: http://kinoS.TOhttp://kinox.TVhttp://kinox.MEhttp://kinox.SIhttp://kinox.IO
Mirrors: http://kinox.SXhttp://kinox.AMhttp://kinox.NUhttp://kinox.SGhttp://kinox.GRATIShttp://kinox.MOBIMehr: http://kinox.SHhttp://kinox.LOLhttp://kinox.WTFhttp://kinox.FUNhttp://kinox.FYIhttp://kinox.CLOUD

Wenn Kinox.to und ähnliche Seiten nicht gehen, kann das am Telekomanbieter liegen.
Mit Erweiterungen für den Browser wie AnonymoX für FF oder VPN kann Abhilfe geschaffen werden.

Deutsche Vodafone-Kunden haben hier oft ein Problem mit Kinox: Benutzt den öffentlichen Google DNS Server: 8.8.8.8, dann geht auch die .TO Domain wieder!

https://www.netzwelt.de/internet-beschleunigen/125241-google-dns-server-aendern–internet-beschleunigen-ping-verbessern.html

Ansonsten benutzt einen VPNs oder den Kostenlosen Tor-Brauser (browser)! (Windows 64 BitMacOS 64 BitLinux 64 Bit)
Torbrowser für Android Kostenlos beim Google Playstore – Tor BrowserTor im Appstore – Onion Browser

Swisscom / bluewin.ch rät: Mail-Adresse und dann Paßwort auf öffentlicher Webseite eingeben.

Admin post on Januar 25th, 2019
Posted in Tech allgemein

Im Zusammenhang mit einem angeblichen oder tatsächlichen ausländischen Datenlecks rät Bluewin.ch (Swisscom), seine Mail-Adresse und im Anschluß sein Paßwort in einem Formular einer öffentlich aufgeschalteten Webseite einzugeben.

Kein Scherz, lesen Sie selbst:

Mehrsprachige Webseiten: Automatische Übersetzungsdienste

Mehrsprachige Webseiten können neue Kunden erschließen.

Webagenturen wie die Internetagentur Schlagwort bieten mehrsprachige Webseiten an.

Allerdings muß der Kunde oder die Agentur bei geänderten oder neuen Inhalten immer neu in der zweiten oder dritten Zielsprache übersetzen.

Diese Kosten kann man auch mindern oder sich ganz sparen, indem man auf automatische Übersetzungsdienste setzt.

Es ist vermehrt üblich, daß man Übersetzungsdienste, welche eine ganze Webseite übersetzen, einbaut via Programmierung.

Man kann das bei WordPress via geeignete Erweiterung (ein „plugin“).

Andernfalls, also wenn keine Erweiterung vorhanden ist, muß / kann man sowas auch manuell per Kode integrieren in die Seite.

Zum Beispiel, wenn man mit Getsimple, Typetter-CMS etc. arbeitet, wo es nicht ganz soviele Erweiterungen gibt wie etwa bei WordPress.

Warum man für Sprachen keine Flaggen benutzen sollte, ist zum Beispiel, weil Sprachen in mehreren Ländern gesprochen werden. Nimmt man für Deutsch nun die deutsche, die österreichische oder die liechtensteinische Flagge? Besser ist, man nimmt ein Kürzel, DE.

Mehr zum Thema hier.

Das beliebte Google-Übersetzer-Widget hingegen scheint es gar nicht mehr zu geben.

Weiß jemand eine Alternative dazu?

 

 

Werbung: Wann lohnt sich digitale Reklame, wann herkömmliche?

Admin post on Januar 15th, 2019
Posted in Internetvermarktung, Internetwerbung, Tech allgemein Tags:

Gestern frug mich anläßlich eines Termins in Bern jemand, der im Internet Produkte verkaufen will, welche Werbearten ich empfehlen würde.

Ob wir Erfahrungen mit Radiowerbung hätten.

Und welche Möglichkeiten es überhaupt sonst alles gäbe.

Hier ist zuerst einmal ganz klar zu unterscheiden, WAS man bewerben will.

In die Masse oder gezielt?

Es gibt Produkte, die braucht jeder, wie zum Beispiel Nastücher, Lebenmittel etc.

Hier kann man durchaus breit werben, etwa im Radio.

Dann aber gibt es Produkte, die eine bestimmte Zielgruppe haben, beispielsweise Dessous. Hier macht es durchaus mehr Sinn, gezielt in bestimmten Publikationen, z. B. Modeblogs, Frauenzeitschriften usw. usf. zu werben.

Was ist die Zielgruppe? Und vor allen Dingen: WO ist sie?

Oder nehmen wir Luxusuhren wie ganz oben angeführt. Natürlich riet ich dem Mann ab, Luxusuhren breit zu bewerben, sofern er kein riesengroßes Büdgeh (budget) dafür hat.

Besser sei, lokal in St. Moritz, in Gstaad oder auf Anlässen zu werben, wo die Klientel sich auch aufhält, die das kauft.

Es macht kaum Sinn, in Thusis GR, Buchs SG oder in Spreitenbach ZH Luxusuhren zu bewerben. Egal, ob im Lokalradio oder in lokalen Internetmedien oder mit Flugzetteln oder sonstwas.

Digital oder herkömmlich?

Wir haben getestet mit Schlagwort AG, wie sich es auswirkt, digitale Angebote wie eine Internetzeitung oder auch Dienstleistungen in Papierform mit Flugzetteln zu bewerben.

Das Resultat:

In den Gebieten, die beworben wurden konnte keinerlei (!) zusätzliche Besucheranzahl auf den Webseiten gemessen werden. Das heißt, der Anteil der Leute, die sich den Flugzettel aus Papier aufhoben und später im Internet die Internetzeitung bzw. im anderen Fall die Dienstleistung ansahen, war derart gering, daß er nichtmal meßbar war.

Das Fazit hier: Produkte, die im Internet angeboten werden, bewirbt man mit Vorzug im Internet.

Dann ist jemand schon „onlein“ und muß nur klicken. Die offenbar enorme Hürde von Papier zu Digital entfällt.

Andere physische Werbeformen

Eine Ausnahme kann hier nur sein, wenn man Werbeartikel nimmt, die nicht – wie ein Flugblatt im Briefkasten – einfach direkt in den Kübel geschmissen werden.

Werbung auf nützlichen Alltags-Gebrauchsgegenständen ist erfolgreicher als mit Flugzetteln. Und kostet nur geringfügig mehr. Wer weniger Raucher ansprechen will und mehr die Hausfrau oder den Hausmann, der kann auch Kerzenanzünder als Werbeträger nehmen. Gerade zu Weihnachten und davor, in der Adventszeit sicher eine gute Idee. (Bildquelle: www.feuerzeuge-bedrucken24.de)

Also Werbeartikel, die einen Nutzen haben und im Haushalt bleiben.

Beispiel ist hier etwa die Reklame mittels bedruckten Feuerzeugen. Das ist nützlich, man kann Kerzen, Kaminfeuer oder als Raucher auch Zigarren, Zigaretten usw. anzünden.

Kaum jemand wird ein Feuerzeug in den Müll schmeißen.

Ist auf solch einem Produkt als Werbeartikel also eine Werbebotschaft, eine Reklame, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß die Botschaft gelesen wird, die Werbung auch „ankommt“.

Sogar eine Internetpräsenz einer Firma kann man derart sicher bewerben, denn die Wahrscheinlichkeit, daß irgendwann im Laufe des langen Lebenszyklusses eines Feuerzeugs – um bei dem Beispiel zu bleiben – der Benutzer einmal die Internetadresse aus reiner Neugier aufruft, ist sehr hoch.

Selbst andernfalls hat sich der Firmenname oder das Produkt, das Angebot (z. B. eine Internetzeitung) oder die Person (ein Politiker etwa) eingeprägt.

Fazit

Man kann also keinesfalls sagen, daß im Digitalzeitalter nur digitale Werbung Sinn macht, ganz im Gegenteil. Es kommt immer auf den „Werbefall“ an.

Alles aus einer Hand: Bund und Kantone lancieren Äpp mit Abstimmungsresultaten

Admin post on Januar 15th, 2019
Posted in Tech allgemein Tags: ,

Bei Volksabstimmungen interessiert am Schluß des letzten Tages alle die Resultate.
Ob es dazu eine Äpp (Applikation) braucht und es nicht reicht, die Resultate einfach im Internet zu publizieren?

Der Bund und die Kantone haben gemeinsam die Abstimmungs-Äpp «VoteInfo» von Steuergeldern programmieren lassen.

Sie präsentiert an Abstimmungssonntagen ab 12 Uhr laufend aktualisierte Ergebnisse zu nationalen und kantonalen Urnengängen.

Mit der Äpp erhalten die Schweizer Stimmberechtigten einen neuen mobilen Zugang zu den offiziellen Informationen über die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen. Auf ihrem Smartphone finden sie nebst den Abstimmungsresultaten auch die Erläuterungen zu allen nationalen und kantonalen Vorlagen. «VoteInfo» ist ab sofort online und enthält die Erläuterungen zur Abstimmung vom 10. Februar 2019.

Die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsinformationen gebündelt auf dem Smartfon lesen können, damit wird in einer Mitteilung des Bundes geworben für die Äpp.

Doch ist das notwendig? Jeder weiß aus eigener Erfahrung, daß meistens nur bestimmte Abstimmungen für einen selbst persönlich von Interesse sind und daher fragt sich, ob es eine Äpp braucht, bei der die schweizweiten kantonalen und die Abstimmungen auf Bundesebene einzusehen sind.

Das Ziel von «VoteInfo» – der Äpp, die der Bund und die Kantone gemeinsam geschaffen haben soll noch weitergehen.

Abstimmungsbüchlein werden digital

Ein klassisches Abstimmunsgbüchlein, hier zur aktuellen Zersiedlungsinitiative, in nicht-digitaler Form

Ein klassisches Abstimmunsgbüchlein, hier zur aktuellen Zersiedlungsinitiative, in nicht-digitaler Form

Oft geben die Abstimmunsbüchlein mit den Abstimmungserläuterungen Anlaß für politischen Streit.

Denn Erläuterungen zu Abstimmungen können je nach politischer Meinung des Autors bzw. Auftraggebers auch politisch Pro oder Kontra gefährt sein.

Zum ersten Mal stehen mit der von Steuergeldern bezahlten Äpp Voteinfo auf einer Plattform Abstimmungserläuterungen und -ergebnisse für alle nationalen und kantonalen Urnengänge zur Verfügung.

Am Abstimmungstag werden ab 12 Uhr Zwischenergebnisse veröffentlicht und bis zum Vorliegen der Schlußresultate laufend aktualisiert. Zudem sind in der Äpp auch Erklärvideos zu den Vorlagen und ein Archiv abrufbar.

Mobil, personalisiert und aktiv

Nebst dem mobilen und gebündelten Zugang zu allen offiziellen Abstimmungsinformationen von Bund und Kantonen bietet «VoteInfo» den Stimmberechtigten die Möglichkeit, die Erläuterungen und die Ergebnisse aus den Kantonen nach persönlichen Interessen als Favoriten einzurichten.

Die Nutzer können Aufpop-Meldungen abonnieren.

Diese machen auf neue Infos, Videos oder die Schlußresultate aufmerksam. Die Stimmberechtigten können sich auch daran erinnern lassen, dass sie noch abstimmen können.

Ergebnisse als Open-Government-Data

Mit der Lancierung der App haben Bund und Kantone auch die Übermittlung der Resultate und die Ermittlung der vorläufigen Abstimmungsergebnisse technisch und organisatorisch neugestaltet. Alle Ergebnisse werden ab 12 Uhr laufend als Open-Government-Data auf www.opendata.swiss veröffentlicht. Sie stehen Medien und Öffentlichkeit unmittelbar als maschinenlesbare Daten zur Verfügung.

Die Inhalte von «VoteInfo» sind erweiterbar. In der App lassen sich die Resultate zu eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen bereits bis auf Gemeindestufe abrufen. Hingegen sind noch keine Informationen zu kommunalen Vorlagen vorhanden. Ein – allenfalls schrittweiser – Ausbau auf kommunale Vorlagen wäre möglich, falls Kantone und Gemeinden dies wünschen und die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen.

«VoteInfo» erhältlich für iOS und Android

Die Bundeskanzlei hat die App «VoteInfo» unter Beizug des Bundesamtes für Statistik BFS und in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich entwickelt.

Zürcher App verschwindet

Die Zürcher Äpp «Züri stimmt app» wird in «VoteInfo» integriert. Die neue Äpp ist erhältlich für iOS sowie für Android und kann im Äpp-Store und auf „Google play“ kostenlos heruntergeladen werden.

Herunterladen

Abstimmungs-App von Bund und Kantonen im App Store und im Google Play Store.

Wenn noch Tinte und Papier gefragt sind: Grenzen der Digitalisierung…

Admin post on Januar 10th, 2019
Posted in Tech allgemein

Der Brockhaus und andere berühmte, altehrwürdige Lexika gibt es nicht mehr in Papierform.

Sie sind schon vor langer Zeit eingestellt worden.

Zeitungen in Papier sterben einen langsamen aber stetigen Tod.

Die Zeitungen in Papierform verlieren nach und nach ihre Leserschaft.

Die alten Leute lesen sie noch in bedrucktem Papier, die jüngeren Leute im Internet und immer mehr Leute nichtmal mehr am Tischrechner (desktop computer), sondern am Smartfon.

Denn selbst stationäre Geräte wie PCs verlieren an Bedeutung. Google hat daher „mobil zuerst“ (mobile first) vor einigen Jahren bestimmt. Das ist die neue Parole.

Alles wird immer schneller, immer mobiler.

Ob Kabelinternet die Zukunft ist, das erscheint zweifelhaft, obwohl der Kanton Graubünden bzw. dessen nicht gerade internetaffine Regierung gerade darauf setzt, darüber hatte ich hier geschrieben.

Alles wird digital

Ich selbst sammle alte historische Bücher, aber das ist die Ausnahme. Nicht viele tun das. Viele schöne und wertvolle Bücher landen sogar im Müll, weil die Leute nicht mehr gewohnt sind, Bücher nicht-digital zu lesen.

Es ist ein unaufhaltsamer Trend und das ist auch gut so.

Jeder, der einmal eine Firmenbuchhaltung oder mehrere Firmenbuchhaltungen auf digital umgestellt hat und Regale von Ordnern wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungspflicht digitalisiert hat, weiß, wieviel Raum und Platz das spart.

Grenzen der Digitalisierung

Trotzdem gibt es lustigerweise ein paar Grenzen der Digitalisierung.

Ein Beispiel:

Ich hatte vor 3 Jahren eine Domain (inspiriert.ch) verkauft an einen Mann, der sie seiner Frau zum Geschenk machen wollte.

Normalerweise ein rein digitaler Prozeß. Das Geld wird überwiesen, der Transferkode für die Webdomäne beantragt. Die Domainübertragung findet statt über den Registrar und fertig.

Es gibt noch Leute, die Füllfederhalter benutzen. Und sogar Leute, die - wie der Autor dieser Zeilen - sogar in deutscher Schrift (heute wird im deutschsprachigen Raum ja zu 99% in lateinischer Schrift geschrieben) schreiben können und diese nicht nur lesen können.

Es gibt noch Leute, die Füllfederhalter benutzen. Und sogar Leute, die – wie der Autor dieser Zeilen – sogar in deutscher Schrift (heute wird im deutschsprachigen Raum ja zu 99% in lateinischer Schrift geschrieben) schreiben können und diese nicht nur lesen können.

Ein rein digitaler Prozeß, der nur Minuten dauert, sofern ein Sofortzahldienst und nicht Banküberweisung, die heutzutage perfiderweise noch länger dauert manchmal als im Mittelalter als Zahlungsmethode gewählt wird.

Obwohl die Transaktion in diesem Falle rein digital gelaufen ist, wurde trotzdem der Weg des Papiers gewählt.

Ich hatte damals die Idee, daß es schöner wäre, eine Urkunde zu erstellen. Weil die Domain ein Geschenk für die Frau des Käufers werden sollte.

Der Käufer fand die Idee super.

Und wir gingen zu einem Notar, Notariat Bolliger, und dort wurde die Übertragungsurkunde, die ich zuvor erstellt hatte, ausgedruckt und die Unterschriften der Verkäuferschaft und der Käuferschaft reingeschrieben.

Anschließend beglaubigte der Notar die Unterschriften von Verkäufer und Käufer.

Der Grund, warum dieser Weg hier der Schönere war, war, weil so eine Urkunde als Geschenk (ich glaube, es war ein Geburtstagsgeschenk) in Papierform vorhanden war und diese auch übergeben werden konnte.

Eine digitale Sache kann man zwar auch übergeben, aber eben nicht physisch. Und bei manchen Anlässen ist eben der Luxus eines körperlich und nicht nur digital vorhandenen Dokumentes etwas Schönes.

So wie in diesem Falle.

Hier kommen dann noch Papier und bei den Unterschriften Kugelschreiber, ober wie bei Notaren und Urkundspersonen auch heute noch üblich auch schöne Füllfederhalter zum Einsatz.

Warum Luxus-Füllfederhalter wie auch Luxus-Uhren weiter ein Zukunftsmarkt bleiben werden

Füllfederhalter werden also immer da genutzt, wo eine besondere Form gefragt ist.

Und auch die Digitalisierung tut dem keinen Abbruch, vielleicht sogar im Gegenteil.

Wer Wert auf besondere Form legt, benutzt eben gerade eine solche „papier-ernde“ Form.

Es drückt Wertschätzung aus, es drückt Besonderheit aus.

Auch bei anderen Anlässen wie z. B. dem Schreiben einer Glückwunschkarte oder einem Liebesbrief, einer Karte zu einer Geburt, da macht es doch immer einen viel liebenswerteren und schöneren Eindruck für den Empfänger oder die Empfängerin, wenn es handgeschrieben ist.

Luxusuhren und Luxusfüllfederhalter sind auch in Zeiten der Digitalisierung gefragt. (Bildquelle: www.luxus-schreibgeraete.de)

Und wenn derjenige noch einen Füllfederhalter anstatt eines Kulis benützt, umso mehr.

Es zeigt eine gewissen Klasse, zeigt Stil.

Und so wundert es nicht, daß es auch heutzutage noch Füllfederhalter-Manufakturen gibt.

Es ist so wie mit Luxusuhren.

Ein Kunde will zurzeit eine Webpräsenz für den Vertrieb von Luxusuhren bekommen.

Wir unterhielten uns gestern, daß Uhren eigentlich unnütz sind, man sie ja nicht braucht. Sie sind also ein Zeichen von Lebensstil und Lebensart.

Denn jeder hat heutzutage sein Smartfon auf dem er problemlos die Uhrzeit sieht. Was im Übrigen ein Grund ist, daß viele Leute keine Uhren mehr tragen.

Aber andere haben umso mehr Freude am Tragen schöner Uhren.

Daher laufen Luxus-Uhren mehr und der Absatz von 0815-Uhren bricht wahrscheinlich ein. Zumindest nach dem, was man hört, laufen solche Uhren nicht mehr so gut, andere Zeitmesser mit hoher Qualität und in schöner Ausführung hingegen schon.

Remo Maßat

Trotz Digitalisierung: Bargeld in der Schweiz – mit großem Abstand – beliebtestes Zahlungsmittel

Admin post on Januar 10th, 2019
Posted in Tech allgemein

Es gibt Länder in Skandinavien, dort ist der fast gesamte Zahlungsverkehr digital geworden.

Auch die Schweiz ist Spitzenreiter in punkto Digitalisierung und Internet.

Das spürt jeder, der z. B. von der Schweiz nach Deutschland reist, wie viel schlechter allein die Internetgeschwindigkeiten sind.

Auch die Internetnutzung ist wesentlich höher als in Deutschland oder Italien.

Im Vergleich mit der Schweiz sind hier die nördlichen Länder ähnlich hoch, z. B. Dänemark oder Island:

Trotz der hohen Digitalisierungsrate trauen Schweizer aber nicht digitalem Geld.

Sondern setzen auf Bargeld, ganz anders als in den skandinavischen Ländern.

Bargeld ist in der Schweiz trotz guter digitaler Zahlungsinfrastruktur das am meisten genutzte Zahlungsmittel!

Digitalisierung bietet neue Diskretion, mehr Privatsphäre, nicht nur Gläsernheit

Admin post on Januar 10th, 2019
Posted in Tech allgemein

Viele sprechen vom gläsernen Menschen.

Die Menschen seien gläsern geworden durch die Digitalisierung, durch das Internet.

Es stimmt aber nur teilweise.

Der Vorwurf an die Digitalisierung ist zu hinterfragen.

Denn das Internet bietet auch Diskretion und Anonymität.

Wer zum Beispiel auf Kuppel-Plattformen jemand kennenlernen will, kann dies weitgehend anonym tun, ohne gleich seine persönlichen Daten preisgeben zu müssen.

Macht das Internet gläsern? Nur, wenn man es will und zuläßt. Wer es nicht will, kann auch sehr diskret und getarnt sich im Netz bewegen.

Macht das Internet gläsern? Nur, wenn man es will und zuläßt. Wer es nicht will, kann auch sehr diskret und getarnt sich im Netz bewegen.

Wer anonym politische Kommentare unter einem Synonym abgeben will, kann sich eine Alias-Identität zulegen.

Oder als drittes Beispiel: Wer Dessous bestellen möchte für seine Freundin, Lebenspartnerin oder als Frau sich selbst beschenken möchte mit Wäsche, der kann dies ebenfalls anonym im Internet tun.

Der Gang in der Laden, in das Einkaufsgeschäft ist nicht mehr nötig.

Er ist obsolet.

Ein Mausklick genügt und alles kommt diskret mit der Post.

Peinlichkeiten wie die, daß man einem Nachbarn oder einer Nachbarin oder einem Bekannten oder einer Tratsch-Freundin und Quasseltante beim Einkauf von figurformender Unterwäsche, sogenannter Funktionswäsche, begegnet,  bleiben einem erspart.

Das Internet bietet eine neue Privatsphäre, die es früher nicht unbedingt gab

Gefahren sind im Internet vorhanden in punkto gläserner Mensch. Aber das Netz bietet auch neue Privatsphären.

Gefahren sind im Internet vorhanden in punkto gläserner Mensch. Aber das Netz bietet auch neue Privatsphären.

Wer einen sogenannten Figurformer kauft als Mann für seinen Bauch mit Ansatz zur Wampe, die sich zum „Sixpäck“-Bauch wandeln soll oder als Frau, die gerne ihre Problemzonen verbessern will, der kann dank Internet solche Situationen einfach vermeiden.

Per Mausklick.

Zumindest dann, wenn man darauf achtet, daß der Anbieter, bei dem man bestellt, die Ware neutral versendet.
Also nicht auf dem Päckchen groß steht Reizwäsche-Versand „Sexy Dessous“.

Sonst zerreißt sich nachher noch der lokale Pöstler das Maul oder die Pöstlerin.

Insofern klar, daß das vielen Kunden, die im Internet diskret bestellen wollen, darauf wert-legen.

Wer beispielsweise bei www.drunterwelt-dessous.de sagen wir einen gefütterten BH bestellt, der erhält ihn diskret.

Dieser Anbieter wirbt – vermutlich weil Kundinnen und Kunden danach gefragt haben – fettgedruckt in den Lieferbedingungen damit, daß „der Versand selbstverständlich in einer neutralen Verpackung“ erfolge:

Soziale Medien und Privatsphäre

Natürlich ist es andererseits durchaus so, daß wer in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instragram und Co Privates preisgibt, daß dadurch in einer Form Privatspähre verlorengegangen ist, wie es früher nicht möglich war.

Ein unpassender Kommentar auf Twitter läuft schnell viral.

Ein mißglücktes Bild ist schnell auf dem ganzen Globus verteilt.

Aber man hat – sofern die Konzerne Datenschutz einhalten – es in der Hand, was man preisgibt.

Wer sichergehen will, daß er seine Privatsphäre gewahrt wissen will, muß Konzerne meiden, die Daten verkaufen.

Facebook geriet deswegen jüngst in die Schlagzeilen…

Auch Whatsapp machte deswegen negativ von sich reden.

Doch es gibt Alternativen wie Telegram, wie Threema (wer hat sich eigentlich den bescheurten Namen ausgedacht: Wenn es eine Marketingagentur wäre, müßte man sie verklagen), Tox und Retroskape.

Kanton Graubünden setzt auf Kabel und versenkt Steuergelder in der Erde…

Admin post on Januar 10th, 2019
Posted in Internet Schweiz

In Cazis im Domleschg ist gerade das große Thema eine neue Sendeantenne von Salt, die nahe an Wohngebieten steht.

Begründung von Salt ist, daß das Datenvolumen jedes Jahr massiv steigt.

Die Telekomkonzerne setzen also auf mobiles Internet.

Anders der Kanton Graubünden:

In Zeiten, in denen viele Firmen ihre stationären Kabel-Internet-Anschlüsse demontieren und das Internet aus der Luft beziehen, will der Kanton Graubünden mehr Kabel verlegen. Und zwar mit Ultrahochbreitband.

Dies berichtet die Rhätische Zeitung.

Es fragt sich, ob das die Zukunft ist, was der Kanton macht.

Auch die Herausgeberschaft dieses Blogs hat ihren Festnetzanschluß gekündigt, weil inzwischen das Internet aus der Luft schnell genug ist, um selbst als Internetagentur arbeiten zu können.

Außerdem wird alles immer mobiler.

Wer in der ganzen Schweiz Kunden hat, braucht eh mobiles Internet.

Und wer oft unterwegs ist, für den macht ein Festnetzinternet keinen Sinn.

Es fragt sich wirklich, ob der Kanton Graubünden hier die Zeichen der Zeit erkannt hat.

Und ob es nicht besser wäre, wenn der Kanton sich aus der freien Wirtschaft mehr raushalten würde. Es der Wirtschaft überläßt, was sie braucht oder nicht braucht.

Zudem: Sollte sich das ganze als Fehlinvestition erweisen, die ohnedies um Jahre zu spät kommt ausgerechnet jetzt, wo sowohl Private als auch viele KMU-Firmen ihre Festnetzanschlüsse künden, dann sind einmal mehr massiv Steuergelder versenkt worden.

Das Sägewerk Ems läßt grüßen.

 

Mißachtung des Schweizer Rechts von Konzernen: Ein Problem

Admin post on Dezember 28th, 2018
Posted in Tech allgemein Tags:

Legendär ist der Fall, in welchem ein Ex mit Migrationshintergrund ein Nacktvideo bzw. Sexvideo (Icetea-Video) seiner Ex-Freundin, das nur für seine privaten Zwecke bestimmt war, aus Rache ins Internet stellte.

2012 geschag dieser Fall, dessen Opfer ein Mädchen von 15 Jahren war.

Ihr Ex hatte ein Video ins Netz gestellt, in welchem sie sexuelle Handlungen mit einer Ice-Tea-Flasche vollzog.

Das Vid lief rasch viral.

Vor allen Dingen auf FB aber auch auf Whatsapp. Auf allen Schulhöfen war es verbreitet und die 15jährige wurde öffentlich vom Ex-Freund bloßgestellt.

Fachleute zeigten sich später schockiert über das äußerst brutale Internetmobbing.

Hier war die Antwort der zuständigen Kantonspolizei ganz im ernst zuerst, man könne hier halt nix machen, denn Facebook, Whatsapp, Youtube usw. seien ja US-Konzerne.

Nachdem der Fall publik wurde, handelten die Behörden dann doch noch.

Problematik ist exemplarisch

Aber es zeigt exemplarisch die Problematik.

In der Schweiz gilt Schweizer Recht und das gilt auch für US-Konzern-Größen der sozialen Medien.

Und natürlich müssen sich auch diese Internetkonzerne daran halten, bzw. sie sollten es tun.

Am Schluß gab es im obenerwähnten Fall das „ice tea“-Videos 11 Strafverfahren.

Streetview: Gleiche Problematik

Der Straßenblick von Google, also diese tolle Sache, daß man sich Gebiete ansehen kann im Internet, ohne sie zu besuchen vor Ort, spielt nicht nur bei der Immobiliensuche eine Rolle.

Auch bei dem Tourismus, wenn man also eine Reise plant in ein Feriengebiet der Schweiz oder auch bei etlichen anderen Gelegenheiten.

Doch auch hier mußten zuerst etliche Fälle von Persönlichkeitsverletzungen – so nennt sich das juristisch – öffentlich werden, bis Google sich bequemte, sich mehr nach dem Schweizer Recht zu richten.

Nicht nur, daß manche Frau ihren Mann mit einer anderen fand, solche Fälle sorgten weltweit für Schlagzeilen.

Auch, wenn Autokontrollschilder, die ja in der Schweiz öffentlich Autoinhabern zuordnet sind, z. B. im Rotlichtquartier einer Stadt oder eines Ortes auf Streetview aufzufinden waren.

Fernsehjournalisten und Fotoreporter müssen klar-erkennbare Personen bei Fotos im öffentlichen Raum entweder anfragen um Erlaubnis oder sie unkenntlich machen bzw. die Merkmale anhand derer man sie identifizieren kann (Gesicht, Kontrollschilder von Autos.)

Von dem Soldat im Vorgarten bis zur Schwiegermutter…

Die sympathische Familie, bei der ich Baumaterialien bekam, hatte einen Soldaten im Vorgarten. Was sonst nur für Nachbarn, Einbrecher oder Vögel, die die Vogelscheuche in Soldatenform sehen, sichtbar ist, wird dank "Google street view" weltweit öffentlich gemacht.

Die sympathische Familie, bei der ich Baumaterialien bekam, hatte einen Soldaten im Vorgarten. Was sonst nur für Nachbarn, Einbrecher oder Vögel, die die Vogelscheuche in Soldatenform sehen, sichtbar ist, wird dank „Google street view“ weltweit öffentlich gemacht.

Ich war kürzlich in Malans bei jemanden, der sein Haus umbaut und hatte als Heimwerker geholfen, einiges auszubauen und dafür durfte ich Baumaterialien mitnehmen.

Als ich den Ort suchte fand ich praktischerweise ihn auch auf Google-Street-View.

Das war besonders gut, weil ein Kollege einige Plättli für mich abholen wollte und ich ihm so eine Webbeschreibung mailen konnte.

Zu meiner Überraschung fand ich auch die Schwiegermutter des Hauseigentümers bei „street view“ vor dem Haus.

Ich lerne sie schon kennen und sie sagte mir einiges zu der Geschichte einer Arvenbank.

Hier das Bild, allerdings aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nur grob.

(ich vermute kaum, daß die Frau weiß, daß sie hier öffentlich im Internet fotografiert steht und hatte auch noch keine Gelegenheit, das anzusprechen):

Quelle Bild: „street view“

Soweit, so harmlos. Zwar hat die Frau auf dem Bild (hier nur in kleiner Größe und ohne Angabe der genauen Adresse) sicher nicht mitbekommen, daß sie gerade gefilmt und später als Foto im Internet steht.

Aber sie ist in einer harmlosen Situation. Abgesehen einmal davon, daß ich keinen Menschen, mich eingeschlossen, kenne, der es so gern hat, ungefragt und unerwartet fotografiert zu werden.

Wie aber ist es, wenn z. B. das Auto eines Politikers mit seinem Kontrollschild oder seinem Foto vor einem Etablissement fotografiert wurde?

Und er unverpixelt im Internet öffentlich-gemacht wird, wie er gerade in den Eingang eines Escort-Services geht?

Oder solch eine Aufnahme eine Privatperson trifft?

Nicht nur Politiker fürchten es…

Deswegen gab es schon geschiedene Ehen und Rücktritte.

Man kann darüber moralisieren und es gut finden oder auch nicht.

Aber es stellt sich die Frage, ob internationale Konzerne wie Google Schweizer Datenschutzrecht einhalten müssen oder nicht.

Die Debatte kommt also nicht von ungefähr.

Um nur ein Beispiel anzuführen, hier aus Großbritannien: Das Portal Golem.de berichtet über einen Fall, nachdem ein Mann sich scheiden ließ, nachdem er seine Frau mit einem Fremden auf „street view“ entdeckte.

Hier hat Google inzwischen die Originalbilder gelöscht, die im Netz noch kursieren, und wir wollen sie hier auch nicht wiedergeben.

Bildquelle Symbolbild: www.adorable-escort-berlin.de

Das sind nicht die einzigen Fälle. Ein Mann aus Lima (Peru) entdeckte seine Frau auf Straßenblick, eine wütende Frau aus England spürte ihren Mann auf und ließ sich trennen, wobei das nur Beispiele sind.

Wobei es nicht immer so extreme Fälle sein müssen.

Es kann auch sein, daß jemand – ähnlich wie im ganz oben geschilderten Fall – einfach „nur“ beim Blumengießen ungefragt fotografiert wurde.

Die Frage, die sich grundsätzlich stellt, ist, was im Zuge der Digitalisierung erlaubt ist und wie das nationale Recht jeweils Anwendung findet und auch durchgesetzt wird.

Oder anders:

Wer hat es schon gern, wenn er im Morgenmantel zum Briefkasten läuft und Post holt und später sein Bild öffentlich für alle im Internet ist?

Registrar gibt keinen Transfercode heraus, was tun?

Domainrecht:

Was tun, wenn eine Registrar einen Transfercode einfach nicht zustellt?

Es sollte nicht vorkommen, dennoch kommt es anscheinend manchmal vor.

Denn Nic.ch hat extra ein Verfahren dafür, wenn ein Registrar einfach ohne Grund einen Transfercode für einen bezahlten Domain-Namen nicht herausgibt.

Im aktuellen Fall wurde am frühen Nachmittag (des Vortages) ein Transferkode für eine Domain beantragt, es ist auch in der Registrarverwaltung (in der Admin-Konsole) ersichtlich, daß dies geschehen ist.

Aber selbst am Abend war dieser Auth-Code noch nicht da.

Auch gab es keine Orientierung, was los-ist, warum kein Auth-Code kommt.

Daher dann früher nach Hause gefahren, einen Weinabend abgebrochen und nochkurz vor Mitternacht den IT-Mann des Projektes informiert, daß noch kein Kode da (er hatte am Nachmittag deswegen bereits geschrieben und gefragt danach) und gleichzeitig ein Mail an den Registrar gemacht.

Am Folgetag: Weiterhin keine Orientierung, nix

Am Morgen nachgesehen um 7 Uhr, um 8 Uhr. Nix.

Auch 9 Uhr und 10 Uhr immer noch weder eine Orientierung, was los-ist oder den Transfercode.

Auch auf Mail keine Reaktion

Dann gegen 20 nach 10 Uhr dem Registrar ein Mail gemacht. Keine Reaktion.

Am Mittag, nachdem die IT-Abteilung Druck machte, die für die Projektierung der Domain zuständig ist, nochmals ein zweites Mail gemacht, diesmal nicht via Support-Email, sondern über das Kontaktformular der Webseite des Registrars.

Nix, keine Reaktion. Null.

Anruf beim Registrar führt auch nicht zu Erhalt des Transfercodes

Also einen teuren Auslandsanruf gemacht am Sitz des Registrars. Man hätte technische Probleme wird laaaagatmigst vorgetragen. Man müsse überprüfen, ob der Domainname gesperrt sei, denn man können keinen Transferkode generieren.

Und alles immer ohne neue Aussagen wiederholt, bis man als Anrufer ganz nervös gemacht wurde, weil man ja alles schon 5 mal oder öfters gehört hatte.

Der Ober-Hit

Der Hit war dann die Aussage, er hoffe, daß es heute noch mit der Herausgabe des Transferkodes klappe. Sonst am nächsten Tag allenfalls.

Das war dann Anlaß, Switch bzw. Nic.ch anzurufen.

Nic.ch angerufen

Nun aus Verzweiflung Nic.ch angerufen. Dort gibt es ein Vorgehen, wenn ein Registrar nicht mitwirkt bei der Zur-Verfügung-Stellung eines Transferkodes.

Im Wortlaut:

Der Registrar Ihres Domain-Namens ist verpflichtet, einen Kundendienst anzubieten und Ihnen Support zu leisten. Benutzen Sie bitte die Suchfunktion weiter oben, um Ihren Registrar und seine Kontaktinformationen zu ermitteln. Wenn Ihnen dies nicht weiterhilft oder in Konfliktfällen können Sie sich an registry@nic.ch wenden.

Sie können den Registrar Ihres Domain-Namens jederzeit wechseln.

Zum Kundendienst, zu dem der Registrar verpflichtet ist, gehört laut Registrarvertrag mit Switch (Nic.ch wird von der Stiftung Switch geführt) natürlich auch, daß auf Wunsch der Domaininhaberschaft ein Transfercode zur Verfügung gestellt wird.

Was ergab der Anruf bei Switch / Nic.ch?

Angerufen und es gab kurzen Prozeß. Der Registrar sei verpflichtet, einen Transferkode zur Verfügung zu stellen. Sollte er wie geschildert technische Probleme haben sei es eine Sache von einer Minute. Er müssen nur ein Mail an Nic.ch / Switch machen und dann wird der Transferkode an die hinterlegte Mail-Adresse des Inhabers gesandt.

Transferkode hätte problemlos zur Verfügung gestellt werden können

Kurzum, es gab also überhaupt keinen Grund für den Registrar, den Transferkode auch am zweiten Tag nicht dem Kunden / Domaininhaber zu geben.

Ich frug noch nach, ob es denn keine Möglichkeit gäbe, über Nic.ch / Switch direkt den Transferkode zu erhalten.

Diese gäbe es, so die Auskunft, aber das dauere zk. 48 Stunden. Denn eigentlich sei es die Verpflichtung des Registrars, das zu machen, Kundendienst zu leisten. Dieser würde gewarnt / verwarnt und erst, wenn er dann der Aufforderung von Nic.ch / Switch immer noch keine Folge leiste, dann würde der Transferkode direkt dem Domaininhaber an die hinterlegte Mail gesandt.

Also wieder beim Registrar angerufen, mitgeteilt, daß die Domain NICHT gesperrt ist (was dieser ja auch schon feststellen hätte können einen Tag vorher mit einem Funken an Kundenorientierung und gutem Willen).

Und dem Registrar den Inhalt vom Registrarvertrag mit Switch / Nic.ch erklärt. Daß er verpflichtet ist, Kundendienst zu leisten und Transferkodes zur Verfügung zu stellen. Und daß es eine Sache von 1 Minute sei, ein Mail zu machen an Switch / Nic.ch und dort dann direkt der Transferkode raugehe.

Riesiger weiterer Hickhack

Innert nichmal einer halben Stunde kam von Nic.ch der Transferkode, offenbar hatten die Erkläuterungen gewirkt und der Mitarbeiter hatte tatsächlich als Kundenbetreuer irgendwann die Registryabteiltung kontaktiert.

Später kamen noch mehrere verwirrende Mails vom Registrar selbst, die Transferkodes (den gleichen) enthielten. Obwohl er ja wissen mußte, daß dieser Kode inzwischen via Switch / Nic.ch schon zugegangen war.

Alles andere als kundenorientiert und alles andere als auch nur ansatzweise professionell.

Schade.

Geld verbrennen mit Facebook-Werbung: Teil 2

Admin post on Dezember 2nd, 2018
Posted in Soziale Medien, Tech allgemein Tags: ,

Kürzlich berichteten wir über einen Fall, wie man sinnlos und garantiert zu 100% ohne jegliche Wirkung Geld auf Facebook verbrennen kann.

Nun ein neues Beispiel:

Der Landgasthof Vierlinden in Bözberg AG zahlt für gesponsorte Facebook-Werbung im Internet.

Allerdings wirbt er offenbar in Graubünden.

Denn das Foto unten ist von einem Facebook-Nutzer aus dem Domleschg.

Nichts gegen schweizweite Werbung.

Aber es fragt sich:

Was bringt es einem Landgasthof im Aargau, wenn seine Werbung im Wallis, in Graubünden, im Tessin und in Genf eingeblendet wird und dies gegen Bezahlung bzw. Geld, das man Facebook anweist?

Oder anders:

Wie wahrscheinlich ist es, daß zahlreiche Besucher aus Graubünden oder dem Wallis usw. kommen durch diese Werbung?

Die Wahrscheinlichkeit geht wohl gegen null.

Daher ist es wichtig, bei Facebook-Werbung die Zielgruppen zu bestimmen. Und zwar nicht nur Alter usw., sondern auch zu bestimmen, wo die Werbung erscheinen soll, wo sie eingeblendet wird.

Für einen Landgasthof, der neue Kunden, neue Gäste gewinnen will, ist es sicher sinnvoll und eine gute Idee, in der Region oder auch dem weiteren Umfeld zu werben, aber nicht in Gebieten, die extrem weit weg sind, um als Gast einmal Essen zu gehen.

Wenn man sich die Webseite ansieht, erscheint diese wenig einladend. Dort wäre das Geld sicher gut investiert, wenn man die Webseite so aufpeppt, daß man Lust bekommt, im Gasthof einzukehren und zu essen.

Aber möglicherweise wird sie auch grad überarbeitet, das kann ja auch sein.

 

Wie man das „Ränking“ einer Webseite beim Neuaufsetzen zerstört

Admin post on Oktober 10th, 2018
Posted in Tech allgemein

Es ist eigentlich erstaunlich, wieoft man das sieht.

Daß Webseiten erneuert werden und dann all die alten Links zerstört werden.

Wer es auch nur etwas gut-meint mit einem Kunden, der vermeidet es, daß alte Link-URLs plötzlich bei Google ins Leere führen.

Wie zum Beispiel hier zu sehen auf der Seite des Journalisten und Autors Wisnewski.

Möglicherweise hat ja Gerald Hensel oder Scholz und friends mit der Erneuerung seiner Webseite beauftragt : – )

http://www.wisnewski.ch/component/option,com_neolegal/Itemid,33/